Diese Mainzer wurden durch „Reality-TV“ bekannt

„Big Brother“, „Der Bachelor“ und „Die Superhändler“: Einige Mainzer sind durch ihre Auftritte in diesen „Reality-TV“-Formaten einem Millionenpublikum bekannt geworden.

Diese Mainzer wurden durch „Reality-TV“ bekannt

Maximale Unterhaltung und Spannung bieten - das wollen unzählige „Reality-TV“-Shows im Fernsehen. Ein paar Mainzern haben solche Formate schon zu größerer Bekanntheit und in einem Fall auch zu anhaltender Beliebtheit beim Publikum verholfen.

Cedric Beidinger

Nicht nur Teilnehmer, sondern sogar der Sieger einer Show ist der Mainzer Cedric Beidinger. 2020 gewann der 26-Jährige die im Mai zu Ende gegangenen aktuelle „Big Brother“-Staffel. Dafür erhielt das erfolgreiche Fitness-Model ein Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro. Auf Instagram hat Cedric mittlerweile mehr als 65.000 Abonnenten. Und auch sonst ist der Mainzer weiterhin medial präsent. Aktuell macht Cedric unter anderem durch seine Verbindung zu Mode-Unternehmerin Claudia Obert, die bereits bei „Promi Big Brother“ zu sehen war, Schlagzeilen.

Robin Eichinger

Eher weniger Glück bei seinem Auftritt im „Reality-TV“ hatte zuletzt der Mainzer Robin Eichinger. In „Prince Charming“, der ersten Gay-Dating-Show im deutschen Fernsehen, schied der 27-Jährige bereits in der ersten Runde aus. Mit insgesamt 19 anderen Männern buhlte Eichinger an der Küste Griechenlands also letztlich vergebens um die Gunst von „Prince Charming“ Nicolas Puschmann.

Wesentlich erfolgreicher war Eichinger allerdings im Jahr 2015, als er an der 12. Staffel der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ teilnahm. Dort gelangte er in die Mottoshows und landete schließlich auf Platz 8. Dabei konnte er die Jury um Dieter Bohlen einige Male begeistern.

Danach war Eichinger auch noch in der Doku-Soap „Mieten, Kaufen, Wohnen“ zu sehen (wir berichteten). Aktuell arbeitet der Mainzer als Sänger und Model.

Miri Leonardo

Ein Playboy-Bunny, das vor laufender Kamera seine nackten Brüste präsentiert, eine Samba-Tänzerin, die ihren Hintern am Unterleib des Bachelors reibt und eine Sextoy-Liebhaberin, die dem Junggesellen mit der Peitsche auf den Hintern haut: Bei der Schweizer Ausgabe des „Bachelors“ im vergangenen Jahr ging es eindeutig heißer her als bei der deutschen Variante der Show. Und mittendrin war die Mainzerin Miri.

Im Gegensatz zu den meisten ihrer 20 Konkurentinnen beeindruckte sie Bachelor Patric Haziri aber nicht durch nackte Tatsachen, sondern durch ihre Stimme. „Wow, was für eine Stimme, ich bin beeindruckt“, war seine Reaktion. Für Miri zahlte sich die Gesangseinlage später auch aus. In der „Nacht der Rosen“ erhielt sie von Patric eine Rose. Doch schon in der Sendung darauf war für die Mainzerin Schluss. Erfolgreicher lief es für Miri hingegen bei „Shopping Queen“ im Jahr 2018. In der Vox-Show belegte sie den zweiten Platz.

Antoine Richard

Bekannt war Antoine Richard in Mainz schon bevor er im Fernsehen durchstartete. In Weisenau betreibt der Antiquitätenhändler sein „La Belle Époque“, das es seit 1983 gibt. Vor mehr als zehn Jahren wurden dann auch die Fernsehmacher auf Richard aufmerksam. Zunächst war er als Experte in „Der Trödeltrupp“ auf RTL2 zu sehen, später in der Restaurationssendung „kaputt und zugenäht“ im ZDF.

Einem sehr großen Publikum wurde Richard letztlich durch die RTL-Show „Die Superhändler - 4 Räume, 1 Deal“ bekannt. Dort gehört der Mainzer zu den absoluten Publikumslieblingen. Zuletzt war Richard - ebenfalls auf RTL - in der Trödelshow „Kitsch oder Kasse“ neben Oliver Geissen zu sehen. (df)

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