Mainzer bei großer TV-Show in Jury

Auf seine Meinung kommt es an: Der Mainzer Carsten sitzt am Freitag in der Jury einer Live-Show. Bei den KiKA-Awards entscheidet der Elfjährige über die Preisträger mit.

Mainzer bei großer TV-Show in Jury

Mit einer großen Live-Show feiert KiKA zusammen mit ARD und ZDF zum 4. Mal den „KiKA-Award“. Ausgezeichnet werden Stars und Idole von Kindern und Jugendlichen sowie ein Engagement-Projekt, das sich für ein besseres Zusammenleben einsetzt. Mit dabei in der Jury ist in diesem Jahr Carsten aus Mainz. Der Elfjährige sitzt in der Jury, da er Teil des KiKA-Kinderredaktionsrates ist.

Treffen mit Checker-Tobi

Der Elfjährige hatte eines Abends beim Schauen von „logo!“ Werbung für den Kinderredaktionsrat gesehen und sich beworben – mit Erfolg. „Ich konnte es kaum glauben, dass ich es unter die Top-10 Bewerber geschafft habe.“ Es folgte ein einstündiges Zoom-Interview, ehe eine Woche später dann Carstens Handy klingelte. „Es war KiKA und man teilte mir mit, dass ich einen Platz im Team der sechs Kinder bekommen habe. Ich bin völlig ausgerastet“, sagt Carsten.

Eine seiner interessantesten Aufgaben sei es gewesen, das Programm für die Sendungen zu entwickeln, die an Silvester auf KiKA laufen sollen. „Wir haben etwas über die Statistiken gelernt, welche Altersgruppen wann welche Sendungen schauen, und mussten einen Plan erstellen, der für alle Altersgruppen interessant ist.“ Außerdem habe er einige der KiKA-Stars getroffen, wie Checker Tobi und Tim vom Team Timster. „Ich habe erfahren, dass Checker Tobi sogar aus Mainz kommt“, erzählt Carsten.

Schwierige Entscheidungen

Die sechs Kinderredaktionsrat-Kinder, unter denen der Mainzer nun ist, wurden dann automatisch in die Jury des KiKA-Awards aufgenommen. Carsten besprach dann beim Online-Meeting mit seinen „Kollegen“ die verschiedenen Projekte, die Kinder eingereicht hatten. „Es gab neun Projekte und wir mussten davon drei auswählen, was sehr schwierig war, weil jedes auf seine Weise großartig war.“

Wenn sich Carsten nicht für Kika engagiert, spielt er in seiner Freizeit Klavier, erstellt Stop-Motion-Videos und trifft sich mit seinen Freunden. Auf seine Aufgabe blickt der Elfjährige bereits jetzt schon mit etwas Wehmut. „Der KiKA-Award ist unsere letzte Aufgabe als Kinderredaktionsrat, und es wird traurig sein, wenn es dann vorbei ist. Es war ein tolles Erlebnis. Und falls KiKA dieses Programm fortsetzt, kann ich nur empfehlen, dass sich mehr Kinder aus Mainz bewerben“, appelliert Carsten.

Der vierte „KiKA-Award“ ist am Freitag (15. November) um 19:30 Uhr bei KiKA zu sehen. Die Live-Show wird ebenfalls auf kika.de ausgestrahlt.