Polizei zieht Zwischenbilanz zum Weihnachtsmarkt

67 Personen kontrolliert

Polizei zieht Zwischenbilanz zum Weihnachtsmarkt

Eine überaus positive Bilanz zieht die Polizei zu den ersten zehn Tagen des Mainzer Weihnachtsmarktes 2019. Demnach sei es zu zwei Taschendiebstählen und einem Diebstahl aus zwei Markt-Ständen gekommen.

Laut Polizei zeigen nicht nur die Fußstreifen Wirkung, auch die Weihnachtsmarktbesucher schützen ihre Wertsachen immer besser. 67 Personen wurden bisher auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt von der Polizei kontrolliert, 28 von ihnen außerdem durchsucht. Insbesondere weil sie möglicherweise für Diebstähle in Frage kommen könnten.

17 Personen erhielten von der Polizei ein Platzverweis, damit wurde ihnen der weitere Aufenthalt auf dem Weihnachtsmarkt verboten. Bei den zwei Diebstählen aus Markt-Ständen waren die Täter offenbar nachts in die Buden eingebrochen. Dabei verursachten sie laut Polizei nicht nur einen erheblichen Schaden, sondern klauten auch Gegenstände. In zwei weiteren Fällen scheiterten die Täter an den Verriegelungen der Buden. Außerdem gab es zwei kleinere Auseinandersetzungen: Zwischen einem Ehepaar und einem Standbetreiber sowie zwischen einem Wohnsitzlosen und Besuchern des Weihnachtsmarktes kam es zum Streit. Die Polizei musste eingreifen.

Seit Beginn der Weihnachts- und Winterzeitmärkte wurden in der gesamten Stadt zwischenzeitlich 157 Autofahrer angehalten und zusätzlich nochmals mehrere hundert Pkw kontrolliert. 35 Autofahrer müssen mit einem Bußgeld rechnen, weil sie widerrechtlich durch die Ludwigsstraße gefahren sind. Neun Autofahrer waren bei Kontrollen derart betrunken, dass ihr Führerschein eingezogen und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet wurde. (mm)

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