Kundgebung auf dem Schillerplatz: Corona-Vorschriften wurden eingehalten

Zwischenzeitlich 500 Teilnehmer

Kundgebung auf dem Schillerplatz: Corona-Vorschriften wurden eingehalten

„#Wir haben Platz“ war nur eine der Parolen, die am Mittwochabend in der Mainzer Altstadt zu hören waren. Um 19 Uhr hatten sich etwa 100 Menschen versammelt, um an einer Kundgebung anlässlich der Brände im Flüchtlingslager Moria teilzunehmen (wir berichteten). Dazu hatten der Verein Seebrücke Mainz gemeinsam mit der Linken Mainz-Bingen und anderen Gruppierungen am Mittwochvormittag aufgerufen.

Auf Merkurist-Nachfrage erklärt Rinaldo Roberto, Pressesprecher der Polizei Mainz, dazu: „In der Spitze haben sich auf dem Schillerplatz etwa 250 Personen versammelt. An manchen Stellen war hier die Einhaltung des Mindestabstands nicht mehr möglich. Weil aber alle Teilnehmer einen Mund-Nasen-Schutz getragen haben, wurde dies wegen des hohen Schutzguts von Artikel 8 (Versammlungsfreiheit) in Absprache mit der Stadt Mainz toleriert.“ Gegen 20 Uhr habe sich die Versammlung immer weiter ausgebreitet.

Teil der Versammlung sei auch ein Marsch zur CDU-Parteizentrale in der Rheinallee gewesen. „Aber auch hier wurden die Vorschriften eingehalten, obwohl zwischenzeitlich etwa 500 Personen daran teilgenommen haben.“ Vom Schillerplatz aus liefen die Teilnehmer über den Gutenbergplatz zur Parteizentrale. Dort sei die Versammlung, so Roberto, gegen 21 Uhr beendet worden.

Insgesamt sei die Polizei mit dem Ablauf der Kundgebung zufrieden. „Die Versammlung wurde ordnungsgemäß durchgeführt, und die Absprachen wurden vom Veranstalter eingehalten. Es war aus polizeilicher Sich völlig unauffällig“, erklärt Roberto abschließend. (mm)

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