Große Neustadt-Fete: Tausende feiern 150. Geburtstag des Mainzer Stadtteils

Der einwohnerstärkste Mainzer Stadtteil hat am Wochende Jubiläum gefeiert: Mit einem großen Fest beging die Neustadt ihren 150. Geburtstag. Ortsvorsteher Christoph Hand sieht in der Veranstaltung mit Tausenden Besuchern ein gelungenes Event.

Große Neustadt-Fete: Tausende feiern 150. Geburtstag des Mainzer Stadtteils

Mehrere Tausend Menschen haben am Wochenende den 150. Geburtstag der Mainzer Neustadt gefeiert. Drei Tage lang gab es unter anderem Musik, Mitmach-Aktionen und Zeit, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Ortsvorsteher Christoph Hand (Grüne) freut sich über den Zuspruch aus der Bevölkerung für dieses Fest und zieht ein positives Fazit der Veranstaltung.

Gewitter sorgt für noch engeren Kontakt

„Das war wirklich ein schöner Geburtstag, der auch noch sehr gut besucht war“, sagt Hand gegenüber Merkurist. Bis zu 2500 Besucher seien pro Veranstaltungstag vor Ort gewesen. Schon am Freitag sei die Stimmung bei dem Weltkindertagsfest mit Musiker Oliver Mager sehr ausgelassen gewesen. Am Samstag habe sich dies dann fortgesetzt. Insgesamt vier Bands traten auf der großen Bühne auf und sorgten dann für „eine besondere Atmosphäre“, wie Hand schildert. So habe das plötzlich einsetzende Gewitter mit Starkregen der guten Stimmung keinen Abbruch getan und viele der Besucher unter die Schirme und Pavillons flüchten lassen. „Dort hat man sich dann quasi im engsten Kreis getroffen und bis 22 Uhr weitergefeiert, auch wenn am Ende nur noch etwa 300 Leute vor Ort waren.“

Insgesamt hätten das Fest am Goetheplatz Menschen aus allen Gesellschaftsschichten besucht. „Es war eine bunte Mischung, die das Facettenreiche der Neustadt gut widergespiegelt hat - von alteingesessenen Einwohnern bis hin zu jüngeren Menschen“, so Hand. Schließlich sei auch der Sonntag noch einmal von einem guten Miteinander und den vielen Begegnungen untereinander geprägt gewesen. So hätten die Besucher das Fest, das auch als „Nachbarschaftsfest“ angedacht war, gut genutzt, um gemeinsam zu „babbeln“, ins Gespräch zu kommen und zu netzwerken, sagt Hand. So habe er zum Beispiel von Leuten gehört, die sich jahrelang aus den Augen verloren und sich dann auf dem Fest wieder getroffen hätten.

„Das gewünschte Ziel des Fests ist somit insgesamt also erreicht worden“, sagt Hand. Er hoffe nun, dass es allen Besuchern gut gefallen hat; bisherige Rückmeldungen hätten dies aber bestätigt. Gerne könne man das Fest in Zukunft auch wiederholen, meint Hand. Dann aber eher in einem kleineren Rahmen. „Das kann ich mir gut vorstellen“.

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