Für den Rosenmontagszug 2026 in Mainz stellen die Stadt und der Mainzer Carneval-Verein (MCV) zahlreiche öffentliche Toiletten bereit. Das teilt die Stadt Mainz mit. Damit soll dem sogenannten Wildpinkeln entgegengewirkt werden.
Entlang der Zugstrecke von der Kaiserstraße bis zur Weißliliengasse bietet die Stadt an 15 Standorten insgesamt 23 Toiletten-Container an, von denen vier barrierefrei sind. Zusätzlich werden 46 Stehurinale und 72 Toilettenkabinen aufgestellt, die weder Wasser- noch Stromanschlüsse benötigen. Der MCV als Veranstalter ergänzt das Angebot mit rund 50 Kabinentoiletten im Aufstellungsbereich sowie weiteren Toiletten und Containern unter anderem am Theater, am Schillerplatz, am Markt und am Liebfrauenplatz.
Hohe Bußgelder für Wildpinkler
„Wir versuchen, auf der Basis der Erfahrungen der jeweils letztjährigen Veranstaltung die Belastungen mit Müll und Wildpinklern so gering wie möglich zu halten“, erklärt MCV-Präsident Hannsgeorg Schönig. Der Verein habe bereits vor der Corona-Pause in zusätzliche Toiletten investiert.
Damit die aufgestellten Toiletten auch genutzt werden, wird das Ordnungsamt mit mehreren Teams unterwegs sein und Kontrollen durchführen. Wer beim Urinieren in der Öffentlichkeit erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 50 Euro zuzüglich Verwaltungsgebühren rechnen, was insgesamt 75 Euro ausmacht.