Jetzt doch: MCV sagt Präsenz-Sitzungen ab

„Omikron-Variante lässt keine andere Wahl“

Jetzt doch: MCV sagt Präsenz-Sitzungen ab

Der Mainzer Carneval-Verein (MCV) wird nun doch auf seine Präsenz-Sitzungen verzichten. Die Corona-Infektionszahlen, die in Mainz die 1100er-Grenze überschritten haben, würden den Verein nun zum Handeln zwingen, teilt der MCV am Abend mit.

„Wir müssen uns von unserem Vorhaben, im Februar zwei Sitzungen im Kurfürstlichen Schloss anzubieten, verabschieden“, sagt MCV-Präsident Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, nachdem der Vorstand des MCV am Mittwochabend getagt hat. Zudem seien weder der Zuspruch potenzieller Besucher noch die von der Stadt und dem Land vorgegeben Besucherzahlen geeignet, solche Fastnachtsveranstaltungen dem Anspruch des MCV gerecht und wirtschaftlich sinnvoll und verantwortbar durchzuführen. „Die Welle der hochansteckenden Omikron-Variante, die aktuell mit voller Wucht über Deutschland rollt, lässt uns leider keine andere Wahl“, so Urban.

Der MCV habe nach der Absage der traditionellen Fastnachtsumzüge und der zunächst geplanten alternativen Straßenfastnacht bis zuletzt versucht, die Fastnacht 2022 unter Einhaltung aller behördlichen Vorgaben zumindest ansatzweise „erlebbar“ zu machen. Doch: „Wir haben aber eine hohe Verantwortung unseren Aktiven und unseren Gästen gegenüber, der wir selbstverständlich nachkommen werden“, begründet Urban die jetzigen Absagen.

Urban bedankte sich in diesem Zusammenhang bei allen Aktiven des MCV, „die mit viel Herzblut bis zuletzt an einem Programm gearbeitet haben, das eine wenngleich reduzierte Narrenschar hätte begeistern sollen“.

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