So reagieren die Ortsvorsteher-Kandidaten auf die Wahl

Die letzten Entscheidungen sind gefallen. Seit Sonntagabend steht fest, wer die neuen Ortsvorsteher der 15 Mainzer Stadtteile sind. Noch am Abend äußerten sich Gewinner und Verlierer auf ihren Facebook-Accounts.

So reagieren die Ortsvorsteher-Kandidaten auf die Wahl

Am vergangenen Sonntag war der Tag der Entscheidung: In einer Stichwahl wurden in 13 von 15 Mainzer Stadtteilen die jeweiligen Ortsvorsteher gewählt (wir berichteten). Während für einige Kandidaten der Wahlkampf ein bitteres Ende nahm, gab es für andere Kandidaten überraschende Erfolge. Wir haben für Euch die emotionalsten Facebook-Statements der Kandidaten gesammelt.

Rührende Worte

Für Neustadt-Ortsvorsteher Johannes Klomann (SPD) ist nach einer Amtszeit Schluss. Christoph Hand (Grüne) ist zukünftiger Ortsvorsteher in der Neustadt. Eine Entscheidung, die die wiedergewählte Gonsenheimer Ortsvorsteherin Sabine Flegel (CDU) bedauert. Auf Facebook schrieb sie an Klomann gerichtet: „Es ist mir ein dringendes Bedürfnis Dir zu sagen, wie leid es mir tut, dich nicht mehr als OV-Kollegen zu haben…“ Klomann solle den Kopf nicht hängen lassen und „am Ball“ bleiben. „Du bist ein aufrichtiger Politiker der es gut mit den Menschen meint!“, so Flegel.

Denkbar knapp konnte Grünenpolitiker Daniel Köbler sich in der Oberstadt gegen Myriam Lauzi von der SPD durchsetzen. Er siegte mit 50,2 Prozent der Wählerstimmen. Köblers Facebook-Fazit fiel kurz und knackig aus: „Danke!“, schrieb er und schickte seinen Facebook-Fans noch den Link zum Song „Danke“ der „Beginner“ hinterher.

„Fairer Wahlkampf“

Mit 44,7 Prozent der Stimmen musste sich Uta Schmitt (CDU) in Finthen knapp SPD-Mann Manfred Mahle geschlagen geben. Am späten Sonntagabend meldete sie sich auf Facebook zu Wort: „Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die mich unterstützt haben und an mich geglaubt haben“, schrieb Schmitt. Sie und Mahle hätten einen „anständigen und fairen Wahlkampf geführt“. Dem neu gewählten Ortsvorsteher Manfred Mahle gratuliere sie herzlich, so Schmitt. „Ich hoffe, dass wir zum Wohle aller Finther unsere seit Jahren bestehende überfraktionelle gute Zusammenarbeit weiterführen können.“

Nachdem Dr. Eleonore Lossen-Geißler (SPD) in Mombach nach 16 Jahren als Ortsvorsteherin nicht mehr zur Wahl angetreten ist, konnte sich Christian Kanka (SPD) in der Stichwahl gegen Ansgar Helm-Becker von den Grünen durchsetzen. 67,2 Prozent der Wähler sprachen sich für Kanka aus. Am Sonntagabend schrieb er auf seiner Facebookseite: „Ich bin gerade noch etwas sprachlos über das deutliche Ergebnis und eure tolle Unterstützung!“ Nun freue er sich, „unseren schönen Stadtteil Mombach“ weiter voranzubringen. (df)

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