Schausteller bereiten Mainzer Rhein-Frühling vor

Das erste große Volksfest in Mainz nach zwei Jahren Corona-Pause steht unmittelbar bevor. In einem Monat wird aller Voraussicht nach der Mainzer Rhein-Frühling starten. Die Vorbereitungen sind schon angelaufen. Auch OB Ebling ist positiv gestimmt.

Schausteller bereiten Mainzer Rhein-Frühling vor

Nach zwei Jahren Corona-Pause können sich die Mainzer auf eine Neuauflage des Rhein-Frühlings freuen. Die Vorbereitungen für das Volksfest zwischen Kaisertor und Theodor-Heuss-Brücke kurz vor Ostern sind bereits angelaufen. Während Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) zuversichtlich für die Veranstaltung ist, blicken die Schausteller voller Hoffnung auf das Event, das vom 9. bis zum 24. April dauern soll.

„Attraktiver“ Start in die Volksfest-Saison geplant

Wie der Vorsitzende der Mainzer Schausteller, Marco Sottile, gegenüber Merkurist sagt, sei die Veranstaltung – wie auch schon der Weihnachtsmarkt im letzten Dezember – ein finanzieller Segen für die Schausteller, die in der Corona-Zwangspause auch mental gelitten hätten. Die gesamte Branche verspüre wieder Aufwind, alle seien positiv gestimmt. „Auch die Bürger wollen wieder ein relativ normales Leben führen, und sie drängt es nun nach draußen“, sagt Sottile. Dennoch müsse man trotz aller Lockerungen natürlich die Corona-Situation im Auge behalten.

Auch Oberbürgermeister (OB) Michael Ebling macht den Schaustellern Mut. „Aktuell sehen wir einen Pfad der Öffnungsschritte. Ich bin auch optimistisch, dass diese Schritte möglich sind und sehe das Zeitfenster, dass man ab April wieder größere Feste feiern kann“, erklärt der OB im Gespräch mit Merkurist. Man werde wohl dennoch Vorkehrungen treffen müssen, etwa, dass man die Menschenmenge entzerrt oder es bestimmte Begrenzungen gibt. Der Rheinfrühling soll letztlich aber nicht dazu führen, dass die Inzidenz danach sprunghaft nach oben geht.

Das sieht auch Schausteller-Chef Sottile so. „Ich bin der Meinung, dass wir Schausteller ein gutes Hygiene-Konzept vorlegen, bei dem auch Abstände eingehalten werden können.“ Ein Probelauf sei bereits der Weihnachtsmarkt gewesen, sagt Sottile. Das habe mit Bravour geklappt, der Rhein-Frühling könnte jetzt ein „Spaziergang“ werden, zumal das Veranstaltungsgelände größer sei. „Ich sehe gute Chancen für eine normale Volksfest-Saison.“ Zudem würde der Rhein-Frühling nach Inkraftreten einer neuen Corona-Bekämpfungsordnung starten.

Und so verspricht Sottile einen sehr attraktiven Rhein-Frühling. Es seien zwar noch nicht alle Verträge unterschrieben, aber man werde für die Besucher ein interessantes und abwechslungsreiches Programm an Fahrgeschäften und Gastro-Ständen zusammenstellen.

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