Am 11.11 um 11:11 Uhr wird auch dieses Jahr das närrische Grundgesetz auf dem Balkon des Osteiner Hofs verkündet. Das heißt, eine riesige Party steigt auf dem Schillerplatz. Jedoch gab es in diesem Jahr viel Wirbel um die Veranstaltung, da man nur mit einem Ticket für sieben Euro daran teilnehmen kann (wir berichteten). Die Karten für das Event waren schnell ausverkauft, viele Narren gingen leer aus.
Gefeiert wird am Samstag jedoch auch immer wenige Hundert Meter entfernt vom Schillerplatz rund um den Dom beim Mainzer Marktfrühstück, das Mitte November immer das letzte Mal öffnet. Doch wird es dann auch ausgerechnet am 11.11. gleich beide Events in der Stadt geben? Ja! Das bestätigen die Mainzer Winzer auf Anfrage von Merkurist.
Keine Verlegung
Gleichzeitig wird das Marktfrühstück am 11.11. auch das letzte des Jahres 2023 sein. Wie die Mainzer Winzer erklären, werde das Marktfrühstück am 11.11 weder auf einen anderen Tag noch an einen anderen Ort verlegt. Schließlich sei es „eine Kultveranstaltung im Rahmen des Mainzer Wochenmarktes“, und es bleibe alles wie gewohnt. Das Marktfrühstück öffne auch an diesem Tag von 9 bis 15 Uhr.
Doch könnte es dann einen Andrang auf dem Liebfrauenplatz geben – eine Art zweite „11.11.-Feier“? Die Mainzer Winzer erwarten keinen allzu großen Ansturm auf das Marktfrühstück. Seit Sommer sei an den Marktfrühstück-Samstagen ein rückläufiger Besucherstrom zu bemerken. Ebenso ziehe das kühl-nasse Wetter keine großen Menschenmassen zum Liebfrauenplatz. Wie die Winzer erklären, gebe es zudem bereits verschiedene Gaststätten und Traditionskneipen im Altstadtviertel, die an diesem Tag Fastnachtsfeiern anbieten.
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wegen der Großveranstaltung auf dem Schillerplatz seien nicht nötig, da das beauftragte Sicherheitsunternehmen kurzfristig reagieren und aufstocken könne, so die Auskunft der Marktfrühstück-Veranstalter.