Bei Bauarbeiten auf dem Hochschulerweiterungsgelände (B158) in der Nähe des Europakreisels ist am Mittwochnachmittag eine 500 Kilogramm schwere amerikanische Weltkriegsbombe gefunden worden. Das teilen die Stadt und die Feuerwehr Mainz mit.
Der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz, die Polizei und die Feuerwehr sichteten den Bombenfund und entschieden, dass der Blindgänger entschärft werden muss. Für die Entschärfung wird voraussichtlich eine Evakuierung notwendig sein. Sie ist für Freitag (26. April) angesetzt. Der Evakuierungsradius wird zwischen 500 und 1000 Meter vom Fundort betragen.
Grober Evakuierungsbereich
Folgende Bereiche sind ganz oder teilweise von der Evakuierung betroffen:
Gewerbegebiet „Am Sägewerk“
Gewerbegebiet „Kisselberg“
Fachhochschule Lucy-Hillebrand-Straße und Studierendenwohnheim
Universitätscampus
Münchfeld
Der genaue Evakuierungsradius, ergänzt um Straßennamen und Hausnummernbereiche, wird im Laufe des Donnerstags gemeinsam mit dem Kampfmittelräumdienst festgelegt werden, ebenso der genaue Zeitpunkt der Entschärfung. Sobald diese Daten festgelegt sind, werden Feuerwehr und Stadt Mainz darüber informieren.
Außerdem werden die Saarstraße, die Koblenzer Straße, die Bahnstrecke Gonsenheim/Waggonfabrik ganz oder teilweise gesperrt. Auch im ÖPNV (Straßenbahn und Busverkehr) wird es voraussichtlich zu erheblichen Behinderungen kommen.
Was Anwohner jetzt tun sollten
Obwohl der exakte Evakuierungsbereich noch nicht genau definiert ist, wird allen Personen in den möglicherweise betroffenen Bereichen geraten, sich für Freitag (26. April) um einen alternativen Aufenthaltsort zu kümmern. Im bewachten Nahbereich des Fundortes besteht Lebensgefahr. Für hilfsbedürftige Personen werden schnellstmöglich Transportmöglichkeiten, ein Bürgertelefon und eine Betreuungsstelle bereitgestellt.