Diese Gastronomien kommen 2022 nach Mainz

Kanadische Pommes, Globus und hochwertige Cocktails: Für 2022 haben sich bereits einige neue Gastronomien in Mainz angekündigt.

Diese Gastronomien kommen 2022 nach Mainz

Auch 2021 war ein schweres Jahr für die Gastronomie. Die erste Hälfte des Jahres bestand vor allem aus Lockdowns, nach einem recht unbeschwerten Sommer begannen im Herbst die neuen Einschränkungen: 3G, 2G, 2G-plus. Dennoch wollen auch im nächsten Jahr mehrere Gastronomien in Mainz eröffnen. In unserer Übersicht verraten wir, was in den nächsten Monaten auf euch zukommt.

Frittenwerk

Das kanadische Nationalgericht Poutine gibt es bald auch in Mainz: Das Düsseldorfer Unternehmen „Frittenwerk“ eröffnet einen Store im Hauptbahnhof. In den Räumen befand sich früher die Metzgerei „Zeiss“, eigentlich sollte „Bulls Meatlovers“ dort nachfolgen. Doch dazu kam es nicht.

Die Eröffnung von „Frittenwerk“ ist für Frühjahr 2022 geplant. Dann soll ein „Hauch von Kanada“ nach Mainz kommen. Statt mit Ketchup oder Mayo werden die Fritten mit ausgefallenen Toppings und Saucen garniert. Außer dem kanadischen Klassiker mit Bratensauce und schmelzendem Käse sollen in Mainz unter anderem folgende Variationen auf der Karte stehen: Chili Cheese Fries, Guacamole, Currywurst-Pommes, Pulled Pork, Schawarma und weitere saisonale Angebote. Etwa 70 Prozent aller Bestellungen seien mittlerweile vegetarisch, wie das Unternehmen mitteilt.

Globus Metzgergrill

Mainzer Fans der Einzelhandelskette „Globus“ schauen seit Jahren in die Röhre: Denn auch weiterhin ist hier keine Globus-Filiale geplant. Ein bisschen Globus wird es aber bald dennoch in Mainz geben. Denn am Schillerplatz will Globus einen Laden eröffnen – allerdings keinen Globus-Markt.

Stattdessen soll dort ein Globus-Metzgergrill entstehen, wie Matthias Bruch, Geschäftsführer von Globus Holding, gegenüber Merkurist erklärte. Wann der Laden eröffnen soll, steht allerdings noch nicht fest.

Bruch erklärt: „Wir bieten unseren Kunden dort eine große Auswahl an To-Go-Gerichten und Speisen zum direkten Verzehr an, als Snack für die Mittagspause oder für Zwischendurch direkt auf die Hand.“ Dazu gehören dann laut Angaben des Geschäftsführers unter anderem Fleischkäsebrötchen, belegte Brote sowie Frikadellen- oder Mettbrötchen.

Rheinhattan Bar

Auf diese Neueröffnung freuen sich viele Cocktail-Fans in Mainz: Markus Schuler, ehemaliger Inhaber des „DejaVu“, will mit der „Rheinhattan Bar“ in der Neutorstraße sein „Meisterstück“ abliefern. „Alle Erlebnisse, die ich in den letzten Jahren hatte, fließen dort zusammen“, erzählte der Barkeeper und Liquid Artist im Frühjahr gegenüber Merkurist.

Das Konzept soll „außergewöhnlich“ werden. So muss man klingeln, um hineingelassen zu werden. „Die Einrichtung orientiert sich am Stil der Old English Bars mit Jugendstil-Elementen und Chesterfield-Couches“, so Schuler. Auch die Drinks sollen „nicht von der Stange“ sein. „Beerdigungs-Cocktails wie Long Island Iced Tea wird man bei mir nicht mehr finden“, sagt Schuler. Die Säfte und Sirups stellt das Team ebenso selbst her wie unter anderem den Gin und einen Wildbeerrum mit Finther Erdbeeren.

Eigentlich wollte Schuler die neue „Rheinhattan Bar“ in der Neutorstraße 8 schon vor über einem Jahr eröffnen. Doch erst machten ein Wasserschaden vom Vorgänger und damit verbundene Gutachten Ärger, dann stand die Corona-Krise im Weg. Doch jetzt soll es nicht mehr lange dauern.

Weitere Eröffnungen

Im Verlaufe des Jahres folgen mit Sicherheit weitere Gastro-Eröffnungen, sollte Corona nicht komplett einen Strich durch die Rechnung machen. So ist zum Beispiel für das bald fertige gestellte „Pandion Doxx“ eine gastronomische Nutzung für das Erdgeschoss geplant. Auch Ingelheims Pizzabäcker-Weltmeister Francesco Ialazzo hält schon Ausschau nach einer Location in Mainz (wir berichteten).

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