Für schnellere Öffnungen: Hunderte Friseure demonstrieren in Mainz

Friseure tragen schwarz als Zeichen der Trauer

Für schnellere Öffnungen: Hunderte Friseure demonstrieren in Mainz

Bis zu 300 Friseure aus Rheinhessen werden am Mittwochvormittag auf dem Mainzer Ernst-Ludwig-Platz gegen die aktuellen Auswirkungen der Corona-Regelungen auf ihr Handwerk protestieren. Das bestätigt die Friseur-Innung Rheinhessen, die zu der Demonstration aufruft, auf Anfrage von Merkurist.

Um auf ihre missliche Lage aufmerksam zu machen, wollen die Friseure schwarze Kleidung tragen und so ein Zeichen der Trauer ausdrücken. Eine der zentralen Forderungen der Demonstranten ist die schnellere Auszahlung der von der Regierung versprochenen Finanzhilfen für notleidende Betriebe. Wie die Innung angibt, seien die Überbrückungshilfen für den Monat Januar bei den Friseuren bislang noch nicht angekommen.

Zudem fordern die Friseure, dass sie ihre Salons schnellstmöglich wieder aufmachen dürfen, um den finanziellen Bankrott zu verhindern. Auch der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) sprach sich einem Interview mit der dpa dafür aus, „einzelne Dienstleistungen wie das Friseurhandwerk wieder zu öffnen“, zumal die Inzidenzzahlen in Mainz auf Werte unter 50 zurückgegangen seien.

Nun gibt es einen weiteren Hoffnungsschimmer auf eine baldige Öffnung der Salons. Wie am Mittwochmorgen bekannt wurde, sollen Friseure zum 1. März ihre Arbeit wiederaufnehmen dürfen (wir berichteten). Dies geht aus einer Beschlussvorlage hervor, über die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der 16 Bundesländer am Nachmittag auf dem „Corona-Gipfel“ beraten werden.

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