Die Ermittlungsgruppe „Szene“ der Mainzer Polizei hat seine Kontrollen in der Mainzer Innenstadt fortgesetzt. Inzwischen wurden mehr als 1100 Personen kontrolliert. Das meldet das Polizeipräsidium Mainz.
Ein besonderer Schwerpunkt der Kontrollen liegt auf den Bereichen rund um die Kaiserstraße, den Mainzer Hauptbahnhof und das Bleichenviertel. Seit Beginn der Maßnahmen im März leiteten die Einsatzkräfte bereits über 160 Strafanzeigen ein. Der größte Teil davon betrifft den Handel mit Cannabis. In kleinerem Umfang wurden auch Verfahren wegen Kokain, Amphetamin und Ecstasy eröffnet.
In mehr als 250 Fällen stellten die Beamten Gegenstände oder Beweismittel sicher. Darunter befanden sich außer Drogen auch mehr als 30.000 Euro Bargeld sowie mehrere Messer, Schlagringe und Pfeffersprays.
Während der Kontrollen kam es außerdem zu 34 Fest- oder Ingewahrsamnahmen. Dabei vollstreckte die Polizei unter anderem elf Haftbefehle und nahm sechs Personen vorläufig fest. An insgesamt 30 Tagen wurden die Ermittler von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei unterstützt.
Polizei will Kontrollen fortführen
Die Mainzer Polizei zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf der Maßnahmen zufrieden. Die zahlreichen Kontrollen, Sicherstellungen und Strafverfahren würden zeigen, dass die Präsenz ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Kriminalität in der Innenstadt sei.
Die Kontrollen sollen daher auch weiterhin fortgeführt werden. Ziel sei es, den Drogenhandel und damit verbundene Straftaten im öffentlichen Raum weiter zu verfolgen und so auch das Sicherheitsgefühl in der Mainzer Innenstadt zu stärken.
Die Polizei betont, dass sie bei ihrer Arbeit auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen ist. In der Vergangenheit hätten Tipps von Anwohnern und Passanten bereits zu wichtigen Ermittlungserfolgen geführt.
Wer verdächtige Beobachtungen macht, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Mainz unter der Telefonnummer 06131/65-33999 oder per E-Mail an kdmainz.egszene@polizei.rlp.de zu melden.