4 Promis, die Mainz feiern

Dass Mainz eine schöne und lebenswerte Stadt ist, das empfinden nicht nur viele Einheimische so. Auch Promis können ihr etwas abgewinnen. Wir haben vier Geschichten gesammelt.

4 Promis, die Mainz feiern

TV-Stars, Politiker, Sportler: Viele Promis haben Mainz von seiner besten Seite kennengelernt und erinnern sich gerne an Besuche in der Stadt zurück. Vier Geschichten von Promis, die Mainz feiern, stellen wir Euch in diesem Artikel vor.

Günther Jauch - TV-Moderator

„Das aktuelle Sportstudio“, „5 gegen Jauch“ oder „Wer wird Millionär“: Günther Jauch zählt zu Deutschlands bekanntesten und beliebtesten TV-Moderatoren. Dass er eine Schwäche für Mainz hat, verriet er Merkurist im Jahr 2018: „Seit meine Frau und ich das Weingut von Othegraven führen, sind wir seit 2010 jedes Jahr auf der Mainzer Weinbörse mit dabei.“ Warum er immer wieder gerne kommt, erklärte Jauch so: „Es ist einfach eine der schönsten Weinmessen. Hier ist ausschließlich Fachpublikum, Leute, die auf den Wein fokussiert sind.“ Wegen der Corona-Krise kann die Messe in diesem Jahr nicht wie üblich im April stattfinden, sie wurde auf Ende Juni verschoben.

Doch Jauch hat schon viel früher Bekanntschaft mit Mainz gemacht. Von 1988 bis 1997 moderierte er auf dem Mainzer Lerchenberg das ZDF-Sportstudio. Gegenüber Merkurist gestand er aber: „Da kann ich mich gar nicht so richtig dran erinnern. Zugegeben: Ich hatte da mein Hotelzimmer, im Novotel auf dem Parkplatz des Massa-Einkaufszentrums. Ansonsten habe ich die Zeit immer im ZDF zugebracht und die Sendung vorbereitet.“

Kristina Schröder - ehemalige Bundesfamilienministerin

Von 2009 bis 2013 war Kristina Schröder (CDU) Bundesfamilienministerin. Und zuvor? Da studierte die gebürtige Wiesbadenerin erfolgreich Sozialwissenschaften an der Uni Mainz. An die Stadt hat sie viele gute Erinnerungen, wie sie 2016 im Merkurist-Interview erklärte. Zu ihren Lieblingsplätzen gehörten zum Beispiel das Café Pomp im Bleichenviertel. „Außerdem war ich wirklich oft im KUZ. Dort gab es oft Schlagerpartys, die ich mit meinem schwulen besten Freund besucht habe. Dementsprechend waren die Partys auch recht lustig“, erinnert sich Schröder.

Joachim „Joko“ Winterscheidt - Entertainer

Als Teil des Unterhaltungsduos „Joko und Klaas“ wurde Joachim „Joko“ Winterscheidt deutschlandweit bekannt. Seit einigen Jahren verbindet den TV-Star eine Freundschaft mit Pascal Hedrich, einem der Betreiber des ehemaligen Mainzer Clubs „50 Grad“. Hier legte der Entertainer bereits als DJ auf Partys auf. Außerdem betreiben Winterscheidt und Hedrich gemeinsam den Mainzer Spirituosenhandel „A Witch A Dragon and Me“ (wir berichteten).

Doch nicht nur Mainz hat es Winterscheidt angetan, auch Rheinhessen. Zusammen mit Schauspieler-Freund Matthias Schweighöfer und der Alsheimer Winzerin Juliane Eller brachte Winterscheidt unter dem Namen „III Freunde“ bereits mehrere Rheinhessenweine auf den Markt. Und wenn es seine Zeit zulässt, kommt er gerne nach Rheinhessen, wie er Merkurist berichtete. „Wann immer es geht und benötigt wird, bin ich sehr gerne in Alsheim. Die Ruhe da draußen und auch die Freunde von Juliane sind auf eine Art auch meine Freunde geworden. Ich sag mal so: Matthias und ich hatten schon lustige Abende in Alsheim.“

Dirk Nowitzki - Ex-Basketballer

Mehr als 20 Jahre lang spielte der Würzburger Dirk Nowitzki bis zu seinem Karriereende im Jahr 2019 in der US-amerikanischen Basketball-Liga NBA. Er gilt als einer der besten ausländischen Profis, die jemals in der US-Liga spielten. Zu Mainz hat der Basketball-Superstar ein besonderes Verhältnis: In der Opel Arena veranstalte er in den Jahren 2016 und 2017 Benefiz-Fußballspiele unter dem Titel „Champions for Charity“. Stars wie Ex-Formel-1-Star Mika Häkkinen oder Fußball-Weltmeister Miroslav Klose kickten für den guten Zweck in Mainz.

Doch erste Berührungspunkte mit Mainz hatte Nowitzki schon vor seiner Zeit als Basketballer in den USA. Er absolvierte nämlich seine Bundeswehr-Grundausbildung als Sportsoldat in der Kurmainz-Kaserne. Nowitzkis Erinnerung an seine Mainzer Zeit? „Da bin ich acht Monate lang immer nach Mainz geschippert.“ An viele Ecken könne er sich nicht mehr erinnern, dafür habe er damals aber „die ein oder andere Kneipe kennengelernt.“ Auch die Entwicklung von Mainz 05 habe er mitverfolgt. „Der Verein hat mittlerweile ein super Stadion.“ (df)g

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