Corona-Krise: Das nervt die Merkurist-Leser so richtig

Keine Kinderbetreuung, viel Langeweile und rücksichtsloses Verhalten - das sind nur drei nervige Nebeneffekte der Corona-Krise. Was die Merkurist-Leser in dieser Zeit so richtig nervt, stellen wir Euch hier vor.

Corona-Krise: Das nervt die Merkurist-Leser so richtig

Die Corona-Krise stellt alle vor Herausforderungen - und bei vielen zehrt aber einiges auch an den Nerven. Aber was nervt eigentlich so richtig in dieser Zeit? Das wollte Nutzer „Prinz Bibi“ in seinem Snip wissen. Und die Merkurist-Leser haben ihre Erfahrungen darunter gesammelt. Ein paar davon stellen wir Euch vor.

1. Das Wochenende

Restaurants und Cafés sind geschlossen, Großveranstaltungen wie das Marktfrühstück oder Konzerte fallen aus und auch Aktivitäten wie Schwimmen zu gehen oder sich mit Freunden zu treffen sind derzeit nicht drin. Stattdessen verbringen die meisten viel Zeit daheim - und hier kann einem mitunter auch die Decke auf den Kopf fallen.

Zum Glück gibt es aber zahlreiche Möglichkeiten, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben und sogar gemeinsam Spiele zu spielen oder Weinproben virtuell zu besuchen. Oder man bestellt sich beim Lieblingsrestaurant das Essen einfach nach Hause. Auch ein Spaziergang an der frischen Luft kann Wunder bewirken - und hier darf man ja auch zu zweit unterwegs sein. Und bei so vielen Aktivitäten ist das Wochenende doch schneller rum als gedacht, oder?

2. Das Verhalten anderer Menschen

Die ganze Zeit zu Hause zu hocken, ist ja gar nicht möglich - alleine schon, um zur Arbeit zu kommen oder einkaufen zu gehen, muss man das Haus mal verlassen. Zwangsläufig trifft man dann natürlich auch auf andere Menschen. 1,5 bis 2 Meter Abstand zu halten, scheint dabei nicht jedem zu liegen, wie unter anderem Leser Rainer beobachtet hat. Das meint auch Bender:

Und Erik beobachtet sogar, dass die Freundlichkeit bei den Menschen generell auf dem Rückzug ist:

3. Die Regeln

Alle müssen sich während der Corona-Krise an viele neue Regeln gewöhnen. Abstand halten, sich maximal zu zweit treffen oder auch möglichst zu Hause zu bleiben. Merkurist-Leserin Kathinka nerven vor allem die Vorgaben für Besuche in Krankenhäusern und das Abhalten von Trauerfeiern:

Auch bei Hochzeiten greifen verschärfte Regelungen. Wer in Zeiten von Corona standesamtlich heiraten will, muss auf seine Hochzeitsgesellschaft im Trausaal verzichten. Außer dem Standesbeamten dürfen wegen der Vorsichtsmaßnahmen keine weiteren Personen bei der Trauung anwesend sein (wir berichteten).

Tana nerven besonders die geschlossenen Kindergärten und Schulen.

Für Eltern schulpflichtiger Kinder gibt es immerhin einen leichten Hoffnungsschimmer. Denn ab Montag, 4. Mai, soll schrittweise der Betrieb in den Schulen wieder aufgenommen werden. Wann es in den Kindertagesstätten soweit ist, ist allerdings noch unklar. Hier sind starke Nerven weiterhin gefragt.

Was nervt Euch in der Corona-Krise am meisten? Kommentiert unter diesem Artikel! (mm)

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