Bericht: Merkel will offenbar Ausgangsbeschränkungen

Lockdown-Verlängerung bis 18. April geplant

Bericht: Merkel will offenbar Ausgangsbeschränkungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel will den Lockdown offenbar bis zum 18. April verlängern. Das berichtet die „Bild“ und beruft sich dabei auf die aktuelle Beschlussvorlage des Kanzleramts für den Corona-Gipfel am Montag.

Zudem sollen Ausgangsbeschränkungen in allen Regionen mit Inzidenz über 100 eingeführt werden. Dort sollen die Menschen ab dem Abend (genauer Beginn noch unklar) bis fünf Uhr morgens nur aus dem Haus dürfen, „sofern dem nicht gewichtige Gründe entgegenstehen“.

Schon laut einer Pressemitteilung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Freitag sind Ausgangsbeschränkungen Teil der Corona-„Notbremse“. Dort heißt es: „Zudem wird bei einer Inzidenz von über 100 die Kontaktbeschränkung wieder auf einen Hausstand plus 1 Person verschärft und es gilt eine Ausgangsbeschränkung in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr.“

Auch Schulen und Kitas sollen laut Beschlussvorlage in Landkreisen mit einer Inzidenz über 100 dichtgemacht werden, es sei denn, „ein zweimaliger Corona-Test pro Woche für Erziehungs- und Lehrkräfte sowie alle Schüler und betreuten Kinder“ kann sichergestellt werden. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200 sollen Schulen und Kitas bedingungslos schließen.

Die Beschlussvorlage kann morgen allerdings noch verändert werden. Dann trifft sich die Kanzlerin erneut mit den Regierungschefs der 16 Länder.

Logo