So setzt die Stadt Mainz die neuen Corona-Regelungen um

Beschlüsse des Landes konkretisiert

So setzt die Stadt Mainz die neuen Corona-Regelungen um

Auch die Stadt Mainz hat auf Grundlage der Beschlüsse der Landesregierung Rheinland-Pfalz für die weiteren Maßnahmen in der Corona-Krise Entscheidungen getroffen.

Die Maßnahmen sehen wie folgt aus:

Großveranstaltungen

Bis zum 31. August wurden Großveranstaltungen untersagt (wir berichteten). Nun bestätigte die Stadt Mainz die Absage folgender Veranstaltungen: Mainzer Johannisnacht, Weinfest im Kirchenstück, Ebersheimer Weinwanderung, Mainzer Bierbörse, Mainzer Sommerlichter, Mainzer Weinmarkt (erstes Wochenende 27.-30. August 2020), Summer in the City, Seniorensommerfest, Marktfrühstück.

Stadtteilfeste

Alle Stadtteilfeste werden bis einschließlich Juli 2020 abgesagt. Ob und welche Stadtteilfeste ab August 2020 stattfinden können, wird die Stadt zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.

Mainzer Geschäfte

Gemäß den Vorgaben des Landes wird Geschäften ab Montag, 20. April 2020, ein Verkauf auf bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche ermöglicht. Laut Stadt wird das Ordnungsamt dann kontrollieren, ob die Auflagen zur Hygiene und zur Steuerung des Zutritts eingehalten werden. Das beim Ordnungsamt eingerichtete Bürgertelefon zum Thema Coronavirus werde aufrechterhalten.

Geschlossen bleiben zudem bis zum 3. Mai:

  • alle Publikumsbereiche der Stadtverwaltung Mainz

  • alle öffentlichen Sportstätten, Spielplätze, Grillplätze und Grillwiesen

  • städtische Museen, Archive und Bibliotheken sowie das Peter-Cornelius-Konservatorium und die Volkshochschule Mainz

  • Jugendzentren

  • Trauerhallen auf allen Mainzer Friedhöfen

Schulen und Kindertagesstätten

Für die vom Land geplanten Schulöffnungen trifft die Landeshauptstadt Mainz als Schulträger die notwendigen Vorbereitungen und bereitet entsprechende Hygiene- und Schutzmaßnahmen vor. Dies sind beispielsweise Konzepte zur Reinigung und Flächendesinfektion, Bereitstellung von Seife und Papierhandtüchern zum Händewaschen. Dabei orientiert sich die Stadt an den Richtlinien des Landes.

Die Notbetreuung in Kitas werde aufrechterhalten und gemäß den Vorgaben des Landes erweitert. Die Gebühren für die in der Krise geschlossenen Krippen und Horte sowie für die Verpflegung werden, so die Stadt Mainz, weiterhin ausgesetzt. Dies gilt für Angebote der Landeshauptstadt und der freien Träger.

Recyclinghöfe

Ab dem 20. April 2020 nehmen die beiden großen Recyclinghöfe des Entsorgungsbetriebes der Stadt Mainz - mit einigen gezielten Einschränkungen - den Normalbetrieb wieder auf. Ab dem 4. Mai 2020 öffnen auch die Wertstoffhöfe in den Stadtteilen.

Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) sagt zu den Maßnahmen: „Auch wenn wir in der Entwicklung der Infektionszahlen eine erfreuliche Tendenz feststellen, da die Infektionsgeschwindigkeit sinkt, so dürfen wir in der Ernsthaftigkeit unserer Bemühungen nicht nachlassen!“ Er sei zudem dankbar, dass die Bürger geduldig und diszipliniert sind, denn so könne man das Virus weiter ausbremsen. (mm)

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