Fakten zur Mainzer Müllabfuhr: Hättet ihr das gewusst?

Seit wann gibt es in Mainz einen Entsorgungsbetrieb? Wie viele Menschen arbeiten dort? Und was muss man eigentlich mitbringen, um dort zu arbeiten. Wir verraten es euch.

Fakten zur Mainzer Müllabfuhr: Hättet ihr das gewusst?

Am 17. Juni ist der internationale „Tag der Müllabfuhr“. Zur Einstimmung hat die Stadt Mainz nun ein paar Zahlen, Daten und Fakten zur Arbeit des Mainzer Entsorgungsbetriebs zusammengetragen. Hättet ihr das gewusst?

Über 100 Jahre Müllabfuhr in Mainz

Einen städtischen Entsorgungsbetrieb gibt es in Mainz schon seit mehr als 100 Jahren – seit 1899. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Entsorgung natürlich erheblich verbessert. Heute wird der Abfall in verschiedenen Fraktionen (Bio-, Papier- und Restabfall, bzw. Glas und Gelber Sack) gesammelt. Nachdem der Müll eingesammelt wurde, wird jede Müll-Fraktion einzeln verwertet beziehungsweise recycelt.

Die Mainzer Müllabfuhr in Zahlen

Nimmt man alle Stadtteile zusammen, leeren die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebs mehr als 36.000 Restabfallgefäße, über 26.900 Biotonnen und beinahe 29.000 Papierabfallgefäße. Insgesamt entstehen in Mainz so im Durchschnitt die folgenden Jahresmengen an entsorgtem Abfall: fast 36.000 Tonnen Restabfall, über 10.000 Tonnen Bioabfall und über 15.000 Tonnen Papierabfall.

Die Menschen hinter den Zahlen

Rund 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten beim Mainzer Entsorgungsbetrieb – doch nicht alle von ihnen sind Müllfrauen oder Müllmänner. Denn außer der Müllabfuhr gehören auch die Straßenreinger, die Mitarbeiter der Recycling- und Wertstoffhöfe, Fahrer oder Verwaltungsmitarbeiter zum Team.

Um beim Entsorgungsbetrieb arbeiten zu können, sind unter anderem ein Schulabschluss und eventuelle Zusatzqualifikationen notwendig, also zum Beispiel ein LKW-Führerschein. Berufserfahrung, gute Umgangsformen und Erfahrungen im Umgang mit Menschen sind außerdem Eigenschaften, auf die der Entsorgungsbetrieb laut Stadtangaben großen Wert legt.

„So wie du und ich“

Um für mehr Respekt für diese Berufsgruppe zu werben, hat der Entsorgungsbetrieb Anfang 2020 die Kampagne „So wie du und ich“ ins Leben gerufen. Parallel zu einer Ausstellung im Umweltladen fuhren die ersten Fahrzeuge mit neuen Motiven durch die Innenstadt. In diesem Jahr werden weitere folgen.

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