Keine Straßenfastnacht in Mainz

Verordnung macht Außenveranstaltungen unmöglich

Keine Straßenfastnacht in Mainz

Am Fastnachtswochenende wird es keine größeren Außenveranstaltungen geben. Das entschieden die Stadt Mainz und der Mainzer Carneval-Verein (MCV) in einer gemeinsamen Runde mit Oberbürgermeister Michael Ebling, Ordnungsdezernentin Manuela Matz und MCV-Präsident Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban.

Nach ausführlichen Gesprächen zu den vom MCV geplanten Außenveranstaltungen rund um das Fastnachtswochenende (24. -27. Februar) hätten sich die Stadt und der MCV darauf geeinigt, von den Veranstaltungen abzusehen.

„Mit Blick auf die aktuell rasant steigenden Inzidenzen können wir es nicht verantworten, viele hunderte oder gar tausende Menschen in unserer Stadt zusammen kommen zu lassen und ein Fest zu feiern, das – selbst in kleinerer Ausprägung – überregional große Bedeutung und Anziehungskraft hätte. Hier geht die Sicherheit und Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger vor“, so Manuela Matz.

Die aktuell bis zum 11. Februar 2022 gültige Fassung der 29. Coronabekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz erlaubt aktuell die Zusammenkunft von maximal 1000 Personen, wenn die Veranstaltung keinen überregionalen Charakter aufweist. Eine Kontrolle des lediglich regionalen Charakters hätte den MCV als Veranstalter vor große logistische und finanzielle Herausforderungen gestellt, heißt es weiter.

MCV-Präsident Urban sagt: „Es ist sehr schade, dass die Pandemie uns auch dieses Jahr die Straßenfastnacht unmöglich macht. Aber mit nur 1000 Personen – da kommt kein fastnachtliches Lebensgefühl auf und wird der Brauchtumsveranstaltung Fastnacht nicht gerecht. Außerdem wäre das wirtschaftlich nicht sinnvoll.“

OB Ebling sagt: „Die aktuellen Inzidenzzahlen und prognostizierten Entwicklungen der Omikron-Welle zwingen uns zu der Entscheidung gegen die Außenveranstaltungen. Ich kann alle Narren und Närrinnen nur einladen, die vielfältigen Online- und Streamingangebote der Vereine und Garden zu nutzen und so unser Brauchtum wenigstens ein bisschen zu leben.“

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