Keine Landesgartenschau in Mainz

Veranstaltung geht nach Neustadt an der Weinstraße

Keine Landesgartenschau in Mainz

Die Landesgartenschau 2027 wird nicht in Mainz stattfinden. Stattdessen hat die Jury Neustadt an der Weinstraße als Austragungsort ausgewählt.

Die Stadt Mainz hatte ihre Bewerbungsunterlagen am 15. Oktober 2021 beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz eingereicht. Am 24. November besuchte eine Bewertungskommission Mainz. Jetzt steht fest: Ausrichter der Landesgartenschau 2027 wird Neustadt an der Weinstraße sein, Mainz belegte den zweiten Platz bei dem Jury-Entscheid.

Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) sagt: „Ich gratuliere Neustadt an der Weinstraße. Die Landesgartenschau 2027 wird sicher fulminant. Ein bisschen traurig bin ich natürlich, dass unsere Bewerbung nicht die Zustimmung der Entscheider:innen gefunden hat.“ Dennoch sehe er in den Konzepten, die Mainz für die Bewerbung entworfen hatte, „großes Potential für die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt und die Aufwertung öffentlicher Grün- und Naherholungsflächen“. Ebling sagt: „Wir packen die Pläne und Konzepte nun nicht ins Archiv, sondern arbeiten trotzdem an ihrer Umsetzung.“ Dafür gebe es jetzt aber keinen festen Endpunkt, sondern eine „Agenda 2030“.

Das Leitbild „Mainz 2030“ habe ohnehin über die Landesgartenschau hinaus weitere Projekte vorgesehen, die Mainz dem Ziel einer klimaneutralen, lebenswerten Stadt der Zukunft näherbringen sollen. Die Bewerbungsunterlagen stehen hier weiterhin zum Download bereit.

Hintergrund

Ebling hatte im OB-Wahlkampf 2019 vorgeschlagen, die Landesgartenschau nach Mainz zu holen. Damals war sie noch für 2026 anvisiert, wurde aber wegen der Corona-Pandemie auf 2027 geschoben. Insgesamt hatten sich sieben Städte beziehungsweise Regionen aus Rheinland-Pfalz beworben.

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