Angst vor Wohnungskündigung: Wohnbaugesellschaft trifft Vereinbarung

Es können individuelle Regelungen getroffen werden.

Angst vor Wohnungskündigung: Wohnbaugesellschaft trifft Vereinbarung

Angesichts stark steigender Kosten für Wärme und Strom haben viele Mieter Angst, ihre Nebenkosten nicht mehr zahlen zu können und ihre Wohnung zu verlieren. Die GWH Wohnungsgesellschaft, die auch in Mainz zahlreiche Wohnungen besitzt, verzichtet nun nach eigenen Aussagen darauf, Kündigungen wegen nicht vollständig beglichener Nebenkosten für die Jahre 2021 und 2022 auszusprechen.

Wie die GWH mitteilt, tritt die „Treu-Erklärung“ ab sofort in Kraft und soll GWH-Kunden die Sorge vor einem möglichen Wohnungsverlust nehmen. In der Erklärung sagt die GWH ihren Mietern zu, keine Kündigungen auszusprechen, wer Schwierigkeiten beim Begleichen der Nebenkosten hat. „Niemand wird seine GWH-Wohnung verlieren, weil er die Nebenkosten nicht mehr fristgerecht begleichen kann“, erklärt GWH-CEO Stefan Bürger.

Die eigene Liquiditätsstärke erlaube es dem Unternehmen, Mietern diesen Umstand zugutekommen zu lassen. Soweit Mieter die erhöhten Nebenkosten in der aktuellen Situation nicht oder nur unvollständig bezahlen können, erkläre sich die GWH bereit, neben dem Kündigungsverzicht individuelle Vereinbarungen zu treffen, um es Mietern zu erleichtern ihren Zahlungspflichten nachzukommen. So sollen, wie schon während der Kurzarbeitswelle in der Corona-Pandemie, bei Zahlungsschwierigkeiten etwa Ratenzahlungs- oder Stundungsvereinbarungen zur Geltung kommen.

Weitere Informationen gibt es hier.

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