Ab 2021 soll das Kreuz Mainz-Süd wieder frei sein

Das Autobahnkreuz Mainz-Süd ist für viele Autofahrer eine Belastungsprobe. Eigentlich sollte es schon fertiggestellt sein - wegen eines Wechsels verzögerten sich aber die Bauarbeiten. Wie es aktuell um die Baustelle steht, erfahrt Ihr hier.

Ab 2021 soll das Kreuz Mainz-Süd wieder frei sein

Schon seit Sommer 2017 wird am Autobahnkreuz (AK) Mainz-Süd gebaut. Täglich fahren hier etwa 90.000 Autos - damit zählt es zu den hochbelasteten Knotenpunkten in Rheinland Pfalz. Bei einem so hohen Verkehrsaufkommen sind Baustellen für die Autofahrer dann besonders lästig. Merkurist-Leser Volker fragt sich nun in seinem Snip, wie es eigentlich mit den Bauarbeiten am Autobahnkreuz Mainz-Süd weitergeht.

Brücke war in schlechtem Zustand

Die Baustelle am Autobahnkreuz belastet seit fast zwei Jahren den Verkehr um die Stadt. Grund für die Bauarbeiten war der schlechte Zustand des Kreuzungsbauwerks. Zudem sei die 50 Jahre alte Brücke wegen ihres schlechten Zustands nicht instandsetzungswürdig gewesen, heißt es in einer Erklärung des Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM). Sie müsse deshalb durch einen Neubau ersetzt werden.

Das geplante Ende der Baustelle hatte sich in der Vergangenheit auch wegen eines Wechsels beim beauftragten Stahlbau-Unternehmen verzögert (wir berichteten). Damals teilte der LBM mit, dass die Werksfertigung der Brückenträger im April 2019 anlaufen werde. Wegen des Wechsels des Stahlbau-Unternehmens verschob sich der Zeitplan, sodass die Brücke am Autobahnkreuz Mainz-Süd erst später fertiggestellt werden könne als ursprünglich vorgesehen, so der LBM.

Planung für 2021

Geplant ist nun, dass der zweite Bauabschnitt im Frühjahr 2021 beendet sein soll. „Die Arbeiten befinden sich noch im Zeitrahmen. Im Frühjahr 2021 sollen beide neuen Autobahnbrücken fertig gestellt sein“, erklärt eine Pressesprecherin des LBM.

Der Unterbau der südlichen Brücke ist schon fertig. In den kommenden Wochen sollen laut LBM die Arbeitsflächen vorbereitet werden, sodass die in Göttingen gefertigten Stahlträger der neuen Brücke angeliefert und bearbeitet werden können. Jeder Stahlträger erhalte zusätzlich eine Betonplatte auf der Oberseite. „Die aufbetonierten Stahlträger werden Anfang 2021 mit einem Mobilkran auf die Widerlager aufgelegt und die abschließende Fahrbahn kann auf die Träger aufgebracht werden“, so die Pressesprecherin.

Weitere erforderliche Restarbeiten werden dann außerhalb der Fahrbahnen erledigt werden. Diese sollen dann im Laufe des Jahres 2021 abgewickelt werden. Insgesamt 15 Millionen Euro sollen die Bauarbeiten kosten. (df)

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