Wann der Recyclinghof Süd wieder öffnet

Kosten für Neubau und Vergrößerung des Hofs liegen bei rund zwei Millionen Euro

Wann der Recyclinghof Süd wieder öffnet

Die Erweiterung und Neustrukturierung des „Recyclinghofes Süd“ an der Emy Roeder-Straße in Mainz-Hechtsheim schreitet voran. So wurde der Hof baulich verändert, der Service verbessert und das Betriebsgelände auch vergrößert. Viele zuvor anstrengenden Transportwege für Kunden sollen so künftig entfallen. Das teilt die Stadt Mainz mit. Der Recyclinghof soll noch im April wiedereröffnen. Seit dem 6. Juli 2020 war der Hof komplett geschlossen.

Rund 6000 Tonnen an Abfällen und Wertstoffen werden jährlich auf dem Hof abgegeben. Durch die zunehmend gestiegene Nutzung entstanden vor der Schließung aber auch Probleme: So bildete sich in Stoßzeiten - besonders an Samstagen - bei der Anlieferung oft ein Rückstau, der bis auf die Emy-Roeder-Straße reichte. Doch nach mehreren Monaten, in denen das Gelände komplett umgebaut wurde, bietet der Recyclinghof jetzt viele Neuerungen.

So wurde die Fläche von 3500 auf nun mehr 8800 Quadratmeter mehr als verdoppelt. Zudem gibt jetzt eine zweite befahrbare Ebene. Kunden können künftig mit ihren Abfällen diese zweite Ebene befahren und ihre Abfälle von oben in die verschiedenen Behälter entleeren. Grünschnitt und Bauschutt können nun ebenerdig abgeladen werden. Zusätzlich wurde die Wartefläche im Eingangsbereich erweitert. Dadurch sollen Rückstaus in Zukunft vermieden werden. Die Kosten für den Neubau und die Vergrößerung des Recyclinghofes liegen bei rund zwei Millionen Euro.

Auf dem Recyclinghof Süd können Restabfall (Hausmüll), sperrige Abfälle, Bauschutt sowie Bodenaushub/Erde, Wertstoffe wie Elektroschrott (inklusive Bildschirme und Kühlgeräte) und dickwandige Kunststoffteile aus PE und PP (Putzeimer, Gartenmöbel) entsorgt werden. Bei gefährlichen Abfällen aus Haushaltungen können dann auch gefüllte Spraydosen und Bauschaumdosen sowie Feuerlöscher angenommen werden.

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