Was Bundestrainer Nagelsmann über Brajan Gruda von Mainz 05 denkt

Mainzer-Shootingstar im Trainingslager der DFB-Elf

Was Bundestrainer Nagelsmann über Brajan Gruda von Mainz 05 denkt

Wenn in gut drei Wochen die Fußball-Europameisterschat in Deutschland beginnt, wird Brajan Gruda von Mainz 05 wohl nicht zum Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft gehören. Obwohl er Gruda nicht für den EM-Kader berufen hatte, lud ihn Bundestrainer Julian Nagelsmann während der Vorbereitung der DFB-Elf dennoch ins Trainingslager nach Blankenhain (Thüringen) ein. Dort soll der 19-Jährige erstmals Luft bei der A-Nationalmannschaft schnuppern und den Kader ergänzen.

EM-Chancen hat Brajan Gruda nur noch, wenn sich Offensivspieler des DFB-Kaders verletzen. In diesem Fall dürfte ihn der Bundestrainer noch nachnominieren. Bei der DFB-Pressekonferenz am Montag äußerte sich Bundestrainer Nagelsmann zu Grudas Einladung ins Trainingslager. Gruda sei ein Spieler, der vor dem gegnerischen Tor „extrem kreativ“ sei, ein „sehr feiner Fußballer“, lobte Nagelsmann den Mainzer. Dazu verfüge er über einen „sehr feinen linken Fuß“.

Gruda schon reif für einen größeren Club?

Dass Gruda in Mainz selten über 90 Minuten durchspielen durfte, bemängelte der Bundestrainer. „Ich finde es schon auch wichtig für einen jungen Spieler, dass er viel Rhythmus hat.“ Beim 1. FSV Mainz 05 steht Gruda noch bis 2026 unter Vertrag. Wie in den vergangenen Tagen bekannt wurde, scheinen mehrere Vereine aus Deutschland und dem Ausland jedoch jetzt schon Interesse an einer Verpflichtung Grudas zu signalisieren. Doch ob ein Vereinswechsel schon der richtige Schritt für Gruda wäre, wollte Nagelsmann am Montag nicht kommentieren: „Am Ende darf er selbst entscheiden, ob er sich den Schritt schon zutraut.“

Nun sei Nagelsmann schon „sehr gespannt“, wie Gruda sich in den Trainingseinheiten mit den DFB-Stars präsentieren wird. „Ich hoffe, dass er bei uns das nötige Selbstvertrauen zeigt und sich nicht versteckt.“