Brandstiftung in der Elsa: Mainzer gesteht

Tatverdächtiger gesteht gleich zu Prozessbeginn.

Brandstiftung in der Elsa: Mainzer gesteht

Fünf Monate nach dem Brand in einem Hochhaus in der Gonsenheimer Elsa-Brändström-Straße hat der Tatverdächtige gestanden, den Brand gelegt zu haben. Das berichtet der SWR.

Demnach habe der 46-jährige Angeklagte gleich zu Prozessbeginn vor dem Amtsgericht in Mainz die Tat gestanden. Er wisse nicht, was in ihn gefahren sei und es tue ihm leid, zitiert der SWR den Mann. Die in Brand gesteckte Wohnung im 14. Stock des Hauses war zuvor von seiner verstorbenen Partnerin bewohnt worden (wir berichteten).

Er selbst habe danach keinen festen Wohnsitz mehr gehabt. Wie er vor Gericht aussagte, wäre er gerne in der Wohnung geblieben, da er dort auch die letzten eineinhalb Jahre verbracht habe. Der Vermieter habe dies aber abgelehnt. Am 14. Juni habe er sich dann Benzin an einer Tankstelle gekauft und damit die Wohnung angezündet. Dabei sei er unter Alkohol- und Drogeneinfluss gewesen.

Das Feuer hatte einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. 100 Personen waren aus dem Haus evakuiert werden. Eine Person musste verletzt an den Rettungsdienst übergeben werden (wir berichteten). Nach der Tat habe er sich in einen Park gesetzt und dort mit seiner Mutter und Schwester telefoniert. Diese hätten dann die Polizei verständigt.

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