Mit dem traditionellen Narhallamarsch haben die Mainzer Fastnachtsvereine um 11:11 Uhr vor dem Osteiner Hof in Mainz den 11.11. eröffnet.
Vom Balkon aus wurde das „närrische Grundgesetz“ verlesen. Dabei waren Hannsgeorg Schönig, Präsident des Mainzer Carneval-Vereins (MCV), Oberbürgermeister Nino Haase, die Mainzer Schwellköpp, Garden, Trommlercorps und viele andere Fastnachter. Auch die Fahnen am gegenüberliegenden Fastnachtsbrunnen wurden gehisst.
„Es ist der fastnachtliche Countdown zum langersehnten Jahresereignis, wenn das närrischste Datum auf die närrischste Uhrzeit trifft“, erklärte Schönig ein paar Tage zuvor. „Der 11.11. steht in der Fastnacht dafür, dass einer neben dem anderen steht, man in Einigkeit und Brüderlichkeit füreinander da ist und die gemeinsame Arbeit zum Gelingen des schönsten Mainzer Festes gewürdigt wird.“ Nun werde für einen Tag das „närrische Fenster“ geöffnet, bevor die Adventszeit startet.
Vier Stunden länger Programm
9000 Gäste feiern nun auf dem eingezäunten Gelände auf dem Schillerplatz, Tausende weitere werden in der Altstadt unterwegs sein. In diesem Jahr ist das Gelände vor der Bühne zwar eingezäunt und nur mit Ticket zu betreten, dafür geht das Programm vier Stunden länger als sonst.
Auf der Bühne werden die Mainzer Hofsänger und Dobbelbock auftreten, Oliver Mager und die RotRockRappers. Am Nachmittag folgen dann unter anderem Ciro und die Humbas mit Thomas Neger. Letzter Act ist um 17:20 Uhr Amigos del Sol, anschließend übernimmt Steplight bis 21:30 Uhr.
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