Gibt es weniger E-Scooter in Mainz?

Egal ob „Lime“ oder „Tier“, ein E-Scooter war fast immer in der Stadt zu finden. Nun sollen es laut einigen Lesern weniger sein. Doch wo sind sie hin?

Gibt es weniger E-Scooter in Mainz?

Seit August sind die E-Scooter auf den Mainzer Straßen unterwegs - und seitdem gab es auch immer wieder Ärger und Beschwerden über das neue Verkehrsmittel (wir berichteten). Doch nun scheinen weniger E-Scooter der Anbieter „Lime“ und „Tier“ in Mainz zur Verfügung zu stehen: Leser Kathinka fragt sich in ihrem Snip, wo die vielen Leih-E-Roller geblieben sind. Auch Leser Phil ist das aufgefallen.

Doch gibt es wirklich weniger E-Scooter in Mainz? Eine Pressesprecherin von „Lime“ erklärt dazu gegenüber Merkurist: „Wir von ‘Lime’ haben die Flotte nicht reduziert, sondern bleiben unverändert verfügbar.“ Auch in den kommenden Wintermonaten bleibe das Angebot an E-Scootern demnach bestehen.

Das sagt auch ein Pressesprecher des Anbieters „Tier“: „E-Scooter von ‘Tier’ bleiben generell ganzjährig auf der Straße. Wir stellen uns darauf ein, dass es im Winter weniger Nutzer werden, aber immer noch so viele, dass wir den Betrieb regulär aufrechterhalten.“ Beide Anbieter haben demnach ihr E-Scooter-Angebot in Mainz nicht reduziert.

Vorbereitungen für den Winter

Dennoch haben sich beide Anbieter auf den Winter vorbereitet: „Tatsächlich sind wir bereits mit dem Scootermodell in Deutschland gestartet, das sich auch in kälteren Ländern bereits bewährt hat“, erklärt „Lime“-Pressesprecherin. Das Modell verfüge über ein breites, rutschsicheres Trittbrett, einen stabilen und griffigen Lenker sowie breite, große Reifen und ein besonders helles Licht. „Lime“ empfehle seinen Nutzern generell, mit Helm zu fahren – im Sommer wie auch im Winter. Außerdem sollten die Nutzer auf einen sicheren Stand achten und Hindernisse wie gefrorene Pfützen umfahren.

Der „Tier“-Sprecher erklärt: „Aus anderen Ländern wissen wir, dass Kälte weniger ausschlaggebend ist als Nässe. Bei riskanten Wetterlagen (Eisglätte etc.) behalten wir uns vor, den Betrieb einzustellen.“ Seit Anfang November sei man in Deutschland mit einem neuen Modell unterwegs, das mit einem größeren Vorderrad, Hinterradantrieb und einem höheren Gewicht bessere Bodenhaftung habe. Dieses Modell komme vor allem mit rutschigen Flächen besser zurecht. (rk)

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