Streit in Mainzer Fitnessstudio endet mit Strafanzeige für den Zeugen

Weil ein Gast angeblich ein T-Shirt einer rechtsextremen Marke trug, forderte ein anderer Hausverbot. Doch nun droht ihm selbst ein Ermittlungsverfahren.

Streit in Mainzer Fitnessstudio endet mit Strafanzeige für den Zeugen

Ärger in einem Mombacher Fitnessstudio: Weil ein Besucher vermeintlich ein T-Shirt einer Marke trug, die mit der rechtsextremen Szene in Verbindung gebracht wird, hatte sich ein anderer Besucher des Studios bei den Mitarbeitern beschwert.

Obwohl sich herausstellte, dass es nicht von der Marke war, wechselte der Mann das T-Shirt, um die Situation zu deeskalieren. Das jedoch reichte dem 32-jährigen Mainzer, der sich beschwert hatte, nicht. Er verlangte, dass gegen den Mann ein Hausverbot erteilt werde. Um die Situation aufzuklären, wurde daraufhin die Polizei verständigt.

Diese forderte zunächst alle Beteiligten auf, ihre Personalausweise auszuhändigen. Der 32-Jährige jedoch konnte nur ein Foto seines Ausweises auf dem Smartphone vorzeigen. Als die Polizisten die Personalien abglichen, stellten sie fest, dass es sich bei dem abfotografierten Personalausweis offensichtlich um eine Fälschung handelte. Daraufhin zeigte der Mann nach kurzer Suche das Bild seines richtigen Ausweises im Smartphone vor.

Die Polizisten stellten das Smartphone des Mannes sicher. Gegen ihn wurde zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung eröffnet.

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