Polizei zieht erste Bilanz nach Pokalderby

6000 Mainz-Anhänger in Kaiserslautern zu Gast

Polizei zieht erste Bilanz nach Pokalderby

Nach dem Spiel zwischen Mainz 05 und Kaiserslautern (wir berichteten) hat die Polizei eine erste Bilanz gezogen. Und diese fiel positiv aus. Laut Bericht hat sich die Einsatzkonzeption bewährt, es war zu keinen größeren Zwischenfällen gekommen.

Etwas mehr als 40.000 Fans verfolgten die Partie im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern. Aus Mainz waren 6000 Fans in die Westpfalz gereist. Fans, die aus Mainz mit dem Auto beziehungsweise in Bussen angereist waren, organisierten sich ab dem Messeplatz zu einem Fanmarsch. Von dort zogen etwa 2000 bis 2500 Fußballfans ins Stadion.

In einem der Sonderzüge aus Mainz zog ein 05-Fan die Notbremse. Der Zug musste deshalb außerplanmäßig stoppen. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen aufgenommen. Ein zweiter Zug kam wegen technischer Probleme an der Gleisanlage bei Imsweiler erst verspätet, aber noch pünktlich zum Derby in Kaiserslautern an. Bahnreisende wurden von der Polizei ans Stadion begleitet.

Während des Spiels brannten Mainz-Anhänger mehrmals Pyrotechnik ab oder beschädigten Stadion-Eigentum. Mindestens vier 05-Anhänger wurden durch das Abbrennen leicht verletzt. Am Ende der Begegnung versuchten Zuschauer der Gastmannschaft den Absperrzaun zum Rasenplatz hin zu übersteigen. Einzelne gelangten auf den Platz oder attackierten den Ordnungsdienst. Die Polizei verhinderte eine Eskalation. Mehrere Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. (nl)

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