Hausdurchsuchung in Hechtsheim

38-jähriger Moldauer festgenommen

Hausdurchsuchung in Hechtsheim

Mehr als 50 Beamte der Bundespolizei haben am Mittwoch Wohnungen in Mainz-Hechtsheim und in Trier-Saarburg durchsucht. Das berichtet die die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen.

Im Visier der Beamten war ein 38-jähriger Moldauer, dem gemeinsam mit einer 31-jährigen Frau gemeinschaftliche Schleusung, Urkundendelikte und Menschenhandel vorgeworfen werden. Der 38-Jährige konnte in Trier festgenommen werden. Er wurde noch am Mittwoch dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt.

Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel beschlagnahmt, unter anderem Arbeitsverträge, Rechnungen, Computer und Mobiltelefone. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Trier ermittelte die Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main bereits seit Februar 2018 gegen den 38-Jährigen und seine mutmaßliche Mittäterin.

Den Ermittlungen zufolge sollen sie ukrainische und moldauische Staatsangehörige mit gefälschten Urkunden und Identitätsdokumenten ausgestattet haben, um so deren illegalen Aufenthalt und unerlaubte Beschäftigung in Deutschland vermeintlich zu legalisieren. Der Vorwurf des Menschenhandels resultiert aus den Rahmenbedingungen, unter denen die Arbeitskräfte beschäftigt wurden. (ab)

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