Feuerwehr muss Ring von Finger schneiden

Mit einem Feinbohrschleifer durchtrennt

Feuerwehr muss Ring von Finger schneiden

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz ist die Mainzer Feuerwehr am Sonntagabend gerufen worden. In einem Mainzer Krankenhaus mussten die Einsatzkräfte die Klinikmitarbeiter mit technischer Hilfe unterstützen.

Wie die Feuerwehr berichtet, hatte ein 20-jähriger Mann einen Ring am Finger, den er nicht mehr ausziehen konnte. Der Finger war bereits stark angeschwollen. Mit allen Tricks versuchten Mitarbeiter in der Notaufnahme den Ring vom Finger zu bekommen. Doch sie scheiterten und die Zeit drängte. „Denn ein an­ge­schwol­le­nes Fin­ger­glied, das nicht aus­rei­chend mit Blut ver­sorgt wird, kann zu einem erns­ten me­di­zi­ni­schen Pro­blem wer­den“, so die Feuerwehr. Im schlimms­ten Fall kann der Fin­ger, wenn die Si­tua­ti­on über eine län­ge­re Zeit an­dau­ert, ganz ab­ster­ben.

Letztendlich kamen Einsatzkräfte der Feuerwehr hinzu. Mit einem Feinbohrschleifer versuchten die Einsatzkräfte den Ring am Finger vorsichtig zu durchtrennen. Der Finger musste dabei ständig mit Wasser gekühlt werden. Immer wieder waren Pausen notwendig.

Nach 20 Minuten war der Finger schließlich befreit. Das Per­so­nal in der Not­auf­nah­me küm­merte sich wei­ter um den Pa­ti­en­ten. Der junge Mann ist laut Polizei mit dem Schrecken davon gekommen. (mo)

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