Was in der Malakoff-Passage passiert

Die schier unendliche Geschichte um die Räume des „Pi“ nimmt wohl bald ein Ende. Was der Besitzer der Malakoff-Passage geplant hat, erfahrt Ihr hier.

Was in der Malakoff-Passage passiert

Mit den Worten „unendlicher Genuss“ startete 2012 das Restaurant, das „Pi“, in der Malakoff-Passage. Nach anfänglichem Erfolg war dann aber 2015 schon Schluss mit der Unendlichkeit. Seitdem geschah nichts. Doch knapp vier Jahren später begannen vor Kurzem Bauarbeiten in den Räumen des ehemaligen Restaurants.

Die unendliche Geschichte des „Pi“

Im Jahr 2012 startete das Restaurant in der Mainzer Malakoff-Passage. Das Konzept des „Pi“ kam gut an bei den Mainzern. Mit einem modernen Ambiente, einer umfangreichen Speisekarte und einer zentralen Lage punktete das „Pi“ bei den Kunden. Doch plötzlich war Schluss. Warum, wurde von den Betreibern nicht beantwortet, jedoch sahen ein paar unserer Leser das Rauchverbot in der Malakoff-Passage als einen der zentralen Gründe für die Schließung an. Noch heute erinnert sich einer unserer Leser:

Seitdem geschah über zwei Jahre nichts. Auf Anfrage von Merkurist meldete sich der neue Besitzer der Malakoff-Passage, die Patrizia AG, im April 2018 zu Wort: „Für die kleine Fläche im Erdgeschoss, in dem ehemals das 'Pi' betrieben wurde, wird an einem neuen, nachhaltigen Vermietungskonzept und dessen Umsetzung gearbeitet.“ Nach eigener Einschätzung sei die Nachfrage an den Räumlichkeiten „sehr hoch“. Trotzdem blieb das „Pi“ bis vor kurzem unberührt. Doch nun begannen die Bauarbeiten.

„Vollvermietung wird bis Jahresende angestrebt“

Gegenüber Merkurist bestätigte die Patrizia AG die Umbauarbeiten. Laut dem Besitzer wolle man die Fläche als Einzelhandelsfläche nutzen, entweder als eine Ladeneinheit mit circa 190 Quadratmeter oder gegebenenfalls als zwei Ladeneinheiten. Auch ein sogenanntes Shop-in-Shop-System sei denkbar. Hinzu heißt es: „Nach erfolgtem Rückbau wird die Fläche entsprechend vermarktet. Derzeit sind 97 Prozent der Mietflächen in der Malakoff-Passage langfristig vermietet, eine Vollvermietung wird bis Jahresende angestrebt.“

Die Gründe für die lange Wartezeit sieht die Patrizia AG unter anderem auch im Rauchverbot in der Passage. Abgesehen davon sei aber auch die „Tatsache, dass im Sommer lagebedingt keine Außengastronomie möglich ist“ ein weiterer Negativpunkt für die Vermarktung der Räume. Deshalb „haben alle Interessenten von einer Anmietung Abstand genommen.“ Wann man mit der Fertigstellung der Bauarbeiten rechnen kann, ist bisher noch nicht bekannt. (pk/df)

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