Verbotszone für E-Scooter ausgeweitet

Die Parkverbotszone für die E-Scooter wächst und wächst. Neben den ohnehin schon verbotenen Bereichen sind jetzt auch die Theodor-Heuss-Brücke und der Campus der Uni Mainz als Parkmöglichkeit für die Roller ausgeschlossen.

Verbotszone für E-Scooter ausgeweitet

Die roten Flecken auf der Mainzer Stadtkarte in der „Tier“-App werden immer größer. Sie kennzeichnen die Parkverbotszonen für die leihbaren E-Scooter. Bisher waren die Fußgängerzonen, der Jockel-Fuchs-Platz, der Volkspark, das gesamte Rheinufer und die Ludwigsstraße für die Rollerfahrer tabu (wir berichteten). Jetzt wurde das Gebiet erweitert.

Parkverbot auf dem Campus der JGU

Nachträglich verboten wurde unter anderem das Parken auf der Theodor-Heuss-Brücke. „Das Ausweiten der Zone auf den Rhein und anliegende Gebiete ist in erster Linie der Tatsache geschuldet, dass wir ein Parken an potenziell problematischen Stellen vermeiden wollen. Dazu zählt auch das Parken auf den Rheinbrücken“, sagt Bodo von Braunmühl vom E-Roller-Verleih „Tier“. „Dort abgestellte Scooter bieten Konfliktpotenzial, das wir im Interesse aller Verkehrsteilnehmer vermeiden möchten.“

Außerdem dürfen die Nutzer die geliehenen Elektroroller nicht mehr auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) abstellen. „Der Unicampus wurde vorübergehend aus Versicherungsgründen als No-Parking-Zone eingestuft. Dies erfolgte durch einen Hinweis seitens der Universität. Es laufen Gespräche für eine langfristige Lösung“, so Bodo von Braunmühl. (df)

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