Neue Verkehrsampel mit Wärme-Sensoren in Mainz

Der Drususwall in der Oberstadt hat eine neue Fußgänger- und Radfahrer-Überquerung mit Wärme-Sensor-Ampel.

Neue Verkehrsampel mit Wärme-Sensoren in Mainz

Wer die Windmühlenstraße am Drususwall bisher zu Fuß oder mit dem Fahrrad überqueren wollte, musste mit längeren Wartezeiten an der Ampel und wenig Platz zum Überqueren rechnen. Doch der Übergang sei nicht nur unkomfortabel, sondern auch gefährlich gewesen, so der Ortsvorsteher der Oberstadt, Daniel Köbler (Grüne). Grund dafür war der schmale Ampel-Übergang für Fußgänger und Fahrradfahrer. Dieser wurde jetzt erneuert.

Seit mehr als sechs Jahren war das Projekt um den Drususpark bereits Thema im Ortsbeirat der Oberstadt. Nachdem bereits die Parkanlagen des Drususwalls aufgewertet wurden, begannen die Bauarbeiten an den Gas- und Wasserleitungen neben dem Park und schließlich auch am neuen Fuß- und Radübergang an der Windmühlenstraße. Letzterer wurde jetzt fertiggestellt.

Was ist neu?

„Hier ist jetzt alles besser geworden“, sagt Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger (Grüne). Der Übergang ist jetzt barrierefrei und deutlich breiter als noch zuvor. Es gibt für Fußgänger und Fahrräder je einen eigenen Übergang. Die Besonderheit beim Radübergang ist die Ampel mit Wärme-Sensorik. Nähert sich ein Fahrradfahrer, registriert der Sensor das und schaltet die Ampel rechtzeitig auf grün. Radfahrer müssen so nicht anhalten, sondern können die Straße direkt fahrend überqueren. Eine Ausnahme bildet der Fall, wenn kurz zuvor schon ein anderer Radfahrer die grüne Ampel ausgelöst hat und die Ampel erst seit wenigen Sekunden wieder auf Rot steht.

Finanziert wurde die neue Ampel zu 50 Prozent mit dem Digitalisierungsfonds der Stadt. Der Einsatz von Wärme-Sensorik ist zudem für weitere Ampeln an Mainzer Haupt-Fahrradrouten sowie für mehr Sicherheit im Verkehr geplant.

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