Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, Innenminister Michael Ebling und Ministerpräsident Alexander Schweitzer haben am Montag (9. März) auf dem Flugplatz in Mainz-Finthen über die rheinland-pfälzische Drohnenabwehrtechnik informiert.
Ministerpräsident Schweitzer betonte die zunehmende Bedeutung des Luftraums für die innere Sicherheit: „Die vermehrte und verbotswidrige Nutzung von Drohnen zeigt deutlich, dass der Luftraum zu einem neuen Aktionsraum der Inneren Sicherheit geworden ist.“ Insgesamt 2,6 Millionen Euro wurden bereits in die rheinland-pfälzische Polizei investiert, weitere 7 Millionen sollen folgen.
Boris Pistorius hob hervor, wie wichtig es ist, die Drohnen weiter zu entwickeln: „Technische Innovation ist beim Drohneneinsatz und bei der Drohnenabwehr entscheidend. Deswegen ist jede Kooperation, jeder Einsatz, den wir üben und durchführen, wichtig, um die nächsten Entwicklungsschritte gehen zu können. Weil uns ansonsten die Realität überholt.“
Insbesondere die enge Zusammenarbeit mit der US Air Force sei wichtig. „Diese bundesweit einzigartige Kooperation hilft uns, Erfahrungen zu bündeln, Technik weiterzuentwickeln und auf neue Herausforderungen frühzeitig vorbereitet zu sein“, führte Ebling aus. Aufgrund der hohen verbotswidrigen Drohnennutzung würden innere und äußere Sicherheit immer mehr ineinander übergehen. Dementsprechend sei es sinnvoll, militärische Partner in die Drohnenabwehr-Strategie miteinzubeziehen, und auch die Technik gemeinsam zu nutzen.
Die Kooperation zwischen der US Air Force und der Polizei Rheinland-Pfalz sei einzigartig und solle als Vorbild für weitere Kooperationen im Land sowie ganz Europa dienen.