Test-Panne: dm-Schnelltestzentren in Mainz liefern falsche Ergebnisse

Getestete bekamen falsche Ergebnisse per Mail zugeschickt

Test-Panne: dm-Schnelltestzentren in Mainz liefern falsche Ergebnisse

Corona-Schock für Dutzende Mainzer: Bei den von der Drogeriemarktkette „dm“ seit Donnerstag in Mainz angebotenen Schnelltests kam es offensichtlich zu eklatanten Fehlern. So waren alle von Donnerstagnachmittag (15 Uhr) bis Freitagmittag (12 Uhr) durchgeführten Tests falsch-positiv.

Statt des eigentlichen negativen Test-Ergebnisses erhielten alle Teilnehmer per Mail die Nachricht, mit Corona infiziert zu sein. In den meisten Fällen unterzogen sich die fälschlicherweise positiv Getesteten dann einem genaueren PCR-Test, der schließlich das falsche dm-Testergebnis widerlegte.

So erging es auch Leser Max: „Gestern wurde mir von dm ein positives Testergebnis erteilt, ich begab mich sofort in Quarantäne und zu einem PCR-Test. Heute kam dann das Ergebnis des PCR-Tests. Laut meinem Hausarzt wurden etliche positive Ergebnisse von dm ausgestellt“ - fälschlicherweise wie sich nun herausstellte. Doch wie konnte es zu diesen falschen Testergebnissen überhaupt kommen?

Auf Anfrage von Merkurist erklärt dm-Geschäftsführer Christian Harms, der für das Projekt „Schnelltest-Zentren“ zuständig ist: „Leider ist uns bei der Zustellung der Zertifikate zum Schnelltest in unseren Corona-Schnelltest-Zentren in Mainz kurzzeitig ein technischer Fehler unterlaufen. Alle Kunden, die im Zeitraum 25. März, 15 Uhr, bis heute, 12 Uhr, getestet wurden, haben fälschlicherweise die Information bekommen, dass ihr Testergebnis positiv sei. Allerdings waren alle Tests negativ und wurden von unseren geschulten Kolleginnen und Kollegen auch ordnungsgemäß durchgeführt.“

Da die Testergebnisse letztlich negativ waren, sei auch keine Meldung an das Gesundheitsamt erfolgt. „Wir haben die betroffenen Kunden umgehend darüber per Mail informiert, uns für die Umstände aufrichtig entschuldigt und ein korrektes Zertifikat zugesendet. Außerdem haben wir die Behörden in Rheinland-Pfalz über den Vorgang informiert“, so Harms. Der Fehler sei bereits behoben, sodass die Schnelltests inklusive der Zertifikatsvergabe bereits jetzt wieder ordnungsgemäß durchgeführt werden können.

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