Die Mainzer Feuerwehr wendet sich mit einer klaren Bitte an die Bevölkerung: Einsatzkräfte benötigen bei ihrer Arbeit mehr Raum, um ungestört helfen zu können.
Bei Notlagen wie Verkehrsunfällen stünden Betroffene, Angehörige und Augenzeugen oft unter erheblichem Stress. Sorge und Angst könnten dazu führen, dass Situationen emotional werden. Für die Einsatzkräfte sei es jedoch zwingend erforderlich, auch unter diesen Bedingungen ungestört arbeiten zu können.
Es sei nicht akzeptabel, wenn sie bei ihrer Arbeit behindert, verbal angegangen oder sogar körperlich bedrängt würden.
Jede Behinderung kostet Zeit
Die Feuerwehr habe Verständnis für die emotionale Belastung, dieses ende jedoch, wo die Arbeit der Einsatzkräfte beeinträchtigt wird. „Wer Anweisungen ignoriert, Maßnahmen eigenmächtig beurteilen möchte oder Einsatzkräfte von ihrer eigentlichen Aufgabe abhält, hilft nicht“, heißt es in der Mitteilung. Im Gegenteil: Solch ein Verhalten könne notwendige Maßnahmen erschweren oder verzögern.
Jede Behinderung kostet Zeit – und die kann bei einem Einsatz entscheidend sein.
So können Sie den Einsatzkräften helfen
Daher bittet die Feuerwehr die Bürger um Mithilfe. Man solle als Ersthelfer unterstützen, wichtige Informationen weitergeben und auf Gefahren aufmerksam machen.
Wenn die Einsatzkräfte die Situation übernommen haben und darum bitten, Abstand zu halten oder einen Bereich zu verlassen, solle man diesen Anweisungen folgen. „Lassen Sie uns unsere Arbeit machen“, lautet der abschließende Appell an die Bevölkerung.