Ebling spricht sich für Öffnung von Geschäften aus

Zeit, ein „Signal“ zu setzen

Ebling spricht sich für Öffnung von Geschäften aus

Mit Blick auf die sinkenden Infektionszahlen hofft der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) am Tag vor den Beratungen von Bund und Ländern zur aktuellen Corona-Lage auf stufenweise Lockerungen. Im Gespräch mit dpa fordert Ebling, „dass wir eine Perspektive bekommen, unter welchen Voraussetzungen welche Einrichtungen wieder geöffnet werden können“.

Weil die Inzidenzzahlen in Mainz auf Werte unter 50 zurückgegangen seien, sei nun ein Signal angebracht, einzelne Dienstleistungen wie das Friseurhandwerk wieder zu öffnen. Auch der Einzelhandel könne mit flächenbezogenen Vorgaben zur Anzahl gleichzeitig anwesender Kunden geöffnet werden, so Ebling.

Ebling, der außer seiner Tätigkeit als Mainzer Oberbürgermeister auch Vorsitzender des Städtetags Rheinland-Pfalz ist, erinnerte zudem noch einmal an die schrittweisen Schließungen von Einrichtungen im Herbst 2020. Jetzt sei es aber richtig, „diesen Weg auch umgekehrt zu definieren“, so Ebling. „Wir Menschen können Krisen meistern, aber wir brauchen auch die Perspektive, dass es eine Zeit danach gibt.“

Bereits im Interview mit Merkurist mahnte Ebling im Zusammenhang mit dem zweiten Lockdown, den Bogen nicht zu überspannen. Er befürchte, dass man bereits an einem Punkt angekommen sei, „an dem wir uns den Lockdown eigentlich nicht mehr leisten können.“

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