„Zwei Brüder, eine Seele“: SWR-Beitrag zeigt Bockius-Brüder privat

Einer ist Radiomoderator und Stadionsprecher bei Mainz 05, der andere Pressesprecher der Mainzer Polizei. So unterschiedlich sie auch sein mögen: Als „Dobbelbock“ wie auch privat sind Andreas und Matthias Bockius unzertrennlich.

„Zwei Brüder, eine Seele“: SWR-Beitrag zeigt Bockius-Brüder privat

„Echte Geschwisterliebe“ – was Mainzer schon seit Jahren auf den Fastnachtsbühnen beobachten konnten, hat nun auch der SWR in einem eigenen Beitrag festgehalten. In der Donnerstagsausgabe der „Landesschau Rheinland-Pfalz“ zeigen sich die Brüder Andreas und Matthias Bockius, auch bekannt als „Dobbelbock“, von einer anderen Seite und geben Einblicke in ihr privates Leben.

Dobbelbock privat

„Zwei Brüder, eine Seele, fast nie Streit – für die Bockius-Brüder selbstverständlich“, heißt es im Video-Beitrag. Denn trotz fünf Jahren Altersunterschieds seien sie schon als Kinder unzertrennlich gewesen. „Ohne uns könne mer net“, sagt Andreas Bockius dazu. „Ich glaube, das hat in jungen Jahren schon angefangen, dass wir uns so oft gar nicht gestritten haben.“ Sein älterer Bruder Matthias erzählt weiter: „Wir haben den gleichen Humor und haben den gleichen Trash im Fernsehen geguckt. Die Interessen waren relativ gleich.“

Beruflich hat es die beiden Brüder allerdings in unterschiedliche Bereichen gezogen. Andreas ist Radiomoderator bei „Antenne Mainz“ und Stadionsprecher bei Mainz 05, Matthias stellvertretender Pressesprecher bei der Mainzer Polizei. „Wenn irgendwo was ungerecht ist, dann macht der Matze alles dafür, um das irgendwie wieder hinzubiegen, dass es gerecht wird“, sagt Andreas über seinen Bruder. „Da habe ich vielleicht auch als kleiner Bruder zu ihm aufgeschaut und dachte, ‘Oh ja, das ist cool.’ Ist natürlich auch vielleicht bezeichnend dafür, dass er dann Polizist geworden ist.“

„Es gibt nichts Schöneres“

Der Polizeisprecher wiederum bewundert die ausgeglichene Art seines kleinen Bruders. „Er kann teilweise länger ruhig bleiben, wenn es irgendwie darum geht, dass man sich über irgendwas aufregt“, sagt Matthias Bockius. „Da bin ich immer relativ emotional und reg mich dann auch gerne mal auf und bin irgendwie ‘Geh mal dagegen’. Da kann er länger ruhig bleiben. Allerdings, wenn er erstmal loslegt, dann ist er auch nicht mehr zu halten.“

Die enge Verbindung zwischen den Brüdern zeigt sich auch auf der Bühne. Seit über zehn Jahren treten sie als „Dobbelbock“ bei Mainzer Fastnachtsveranstaltungen auf. „Echte Geschwisterliebe eben“, heißt es im SWR-Beitrag, an Konkurrenz würden die beiden nicht denken. „Es macht ja nur zusammen Sinn“, sagt Matthias. „Es funktioniert ja nur zusammen.“ Tatsächlich wünschten sich die Brüder manchmal, sie hätten noch mehr Zeit ihres Lebens gemeinsam auf der Bühne verbracht. „Es gibt nichts Schöneres“, verrät Andreas. „Das Ding ist eigentlich: Wir hätten viel früher schon auf die Idee kommen müssen, was zusammen zu machen. Aber besser spät als nie.“

Den vollständigen SWR-Beitrag über Andreas und Matthias Bockius findet ihr hier.

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