„Star Club“ bis auf weiteres geschlossen

Seit Februar ist der „Star Club“ in Mainz geschlossen. Eine angekündigte Party am Altweiberdonnerstag fand nicht mehr statt. Ist es das endgültige Aus für den Club?

„Star Club“ bis auf weiteres geschlossen

Es sollte eine Party für „böse Mädchen“ werden. Unter dem Motto „#BadGirlsWanted“ war das Event am Altweiberdonnerstag im „Star Club“ Mainz angekündigt worden. „Lasst euch verwöhnen von unseren heißen Show-Boys und genießt die Show“, hieß es im Veranstaltungstext. Die Party am 28. Februar fand dann auch statt – allerdings nicht im „Star Club“.

Kurzfristig musste der Veranstalter „Privacy Clubbing“ die Feier in eine andere Location verlegen. „Das ‘Star Mainz’ muss heute aus bestimmten Gründen geschlossen bleiben! #Privacy wird deshalb ‘hochverlegt’ ins Imperial Mainz!“, schrieb der Veranstalter auf Facebook.

„Star Club“ geschlossen?

Seitdem hat der „Star Club“ nicht mehr geöffnet. Seit 2001 befindet sich der Club im Cinestar-Gebäude, im vergangenen halben Jahr gab es hier nur noch Partys von externen Veranstaltern. Hat der Club nun endgültig geschlossen? Auf der Webseite wird zumindest kein aktuelles Event angekündigt.

Ein Mitarbeiter des „Star Clubs“ sagt auf Merkurist-Anfrage: „Wir haben bis auf weiteres geschlossen.“ Der Grund: Derzeit gebe es keine Anfragen von externen Veranstaltern. Wenn das wieder der Fall sein sollte, werde es weitergehen. Zum kurzfristigen Ausfall am Altweiberdonnerstag wolle er nichts sagen.

Polizeieinsätze im „Star“

Der Veranstalter „Privacy Clubbing“ stellt die Situation anders dar. Am Altweiberdonnerstag habe es einen Polizeieinsatz im Club gegeben – deshalb habe man die Party spontan ins „Imperial“ verlegen müssen. „Wir wurden davon selbst überrascht.“ Zu den genauen Umständen wisse man nicht mehr.

Die Mainzer Polizei bestätigt, dass es sogar mehrere Einsätze in dem Club gegeben habe, unter anderem den am Altweiberdonnerstag. Allerdings hätten diese einen zivilrechtlichen Hintergrund, deshalb könne man dazu keine weiteren Angaben machen. Wie Merkurist erfuhr, soll es dabei um Streitigkeiten zwischen Mieter und Untermieter gehen.

Ob es im „Star Club“ demnächst wirklich weitergeht? Derzeit ungewiss.

(ps)

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