Noch in diesem Jahr sollen Hunderte Filialen des Textil- und Haushaltswaren-Discounters „Kik“ schließen, und das in ganz Europa. Wie Geschäftsführer Christian Kümmel in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa mitteilte, soll es aber auch 75 Neueröffnungen geben. Das berichten mehrere Medien.
Demnach sollen in Deutschland 150 Filialen schließen und 15 neu eröffnen, teilt dazu eine Pressesprecherin von Kik gegenüber Merkurist mit. Damit sinke die Zahl der Geschäfte auf 2200 Filialen.
An „relevanten Standorten“ weiter präsent
Auch in der Mainzer Altstadt gibt es eine Filiale von „Kik“, sie befindet sich in der Großen Bleiche. „Um langfristig erfolgreich, wettbewerbsfähig und für unsere Kundinnen und Kunden zuverlässig da zu sein, überprüfen wir regelmäßig unser Filialportfolio“, so die Sprecherin. Man wolle an den „relevanten Standorten“ weiterhin präsent sein. Kündigungen gebe es keine, die Mitarbeiter würden in anderen Filialen weiter beschäftigt oder es werde „anderweitig eine Lösung“ gesucht.
Auf Anfragen zu einzelnen Standorten könne sie aber nicht eingehen, so die Sprecherin weiter. Auch könne man keine Filialübersicht zur Verfügung stellen.