Staatsanwaltschaft: Ermittlungen gegen Mainz-Fans

Verfahren gegen mehrere Personen eingeleitet

Staatsanwaltschaft: Ermittlungen gegen Mainz-Fans

Nach den Pyro-Zwischenfällen während des DFB-Pokal-Spiels von Mainz 05 beim 1. FC Kaiserslautern (wir berichteten) hat die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern gegen mindestens zehn Personen aus dem Fan-Umfeld der 05er Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das teilt die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern am Montag offiziell mit.

Demnach sollen einige FSV-Anhänger Pyrotechnik abgebrannt haben sowie vermummt gewesen sein. Ob noch gegen weitere Personen Ermittlungsverfahren eingeleitet werden, hängt von der weiteren Auswertung des Videomaterials ab.

Da sich nach dem Spiel auch vier Verletzte bei den Rettungskräften gemeldet haben, wird überprüft, ob deren Verletzungen in Zusammenhang mit den Auswirkungen der Pyrotechnik stehen. Als mögliche Delikte kommen Sachbeschädigung, Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung, nach dem Sprengstoffgesetz in Betracht. Auch wegen des Verstoßes gegen das Vermummungsverbot nach dem Versammlungsgesetz wird ermittelt.

Am Ende der Begegnung sollen Anhänger von Mainz 05 versucht haben, den Absperrzaun zum Platz hin zu übersteigen. Dabei gelangten einzelne offenbar auf den Platz. Die Polizei habe laut eigenen Angaben jedoch eine weitere Eskalation verhindern können. (pk)

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