Hunderte Polizisten marschieren am Montag durch Mainz

Demo in der Innenstadt

Hunderte Polizisten marschieren am Montag durch Mainz

Polizisten aus ganz Deutschland treffen sich am Montagmittag (4. April) zu einer Demonstration in Mainz. Dabei geht es nicht nur um die in Kusel erschossenen Polizisten.

Um 13 Uhr geht es los, mit einem „zentralen Aufzug“ und anschließender Kundgebung am Mainzer Ernst-Ludwig-Platz.

Beginnen soll die Kundgebung mit einer Schweigeminute für am 31. Januar getöteten Kollegen.

Anschließend marschieren die Polizisten in Richtung Innenstadt.

Dann wollen die Polizisten „gemeinsam, möglichst in Uniform (aber ohne Waffen)“ ihre Stimmen erheben, wie Sabrina Kunz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Rheinland-Pfalz, mitteilt. Damit soll vor allem den getöteten Polizisten Yasmin und Alexander gedacht, aber auch eine „Stimme für die Demokratie und den Rechtsstaat“ ergriffen werden.

„Nach der brutalen Ermordung von Yasmin und Alexander erfahren wir bis heute eine sehr große Anteilnahme und Unterstützung aus Politik, Medien und der Bevölkerung“, so Kunz. Nun wolle man Stärke, Zusammenhalt, Kraft und Zuversicht zeigen sowie den Blick nach vorne richten.

Gleichzeitig gehe man mit Forderungen auf die Straße. Durchsetzen wolle man unter anderem gute Tarifergebnisse, Zulagen, das Beibehalten der hohen der Einstellungszahlen, wieder mehr Bedeutung der Verkehrssicherheitsarbeit sowie eine gute und zeitgemäße Kriminalitätsbekämpfung.

Laut SWR werden am Montagmittag 500 bis 3000 Polizisten erwartet, darunter auch Mitglieder der Deutschen Polizeigewerkschaft und des Bunds Deutscher Kriminalbeamter. Demnach hätten auch Kollegen aus Niedersachsen und Hessen ihr Kommen zugesagt.

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