Neues Sicherheitskonzept für Rosenmontag

Keine konkreten Hinweise auf Gefährdung

Neues Sicherheitskonzept für Rosenmontag

Beim Rosenmontagszug in Mainz am 24. Februar setzt die Polizei in diesem Jahr auf ein neues Sicherheitskonzept. Das teilte Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Donnerstag mit.

Demnach wurde in Mainz erstmals eine automatisierte Datenauswertung eingesetzt, um potenzielle Störer zu identifizieren. Die Software bündele Daten zu relevanten Straftatbeständen. Mithilfe der Ergebnisse könne in bestimmten Fällen ein Betretungsverbot für den Rosenmontagszug ausgesprochen werden. Schon jetzt gebe es für den Mainzer Umzug insgesamt 68 Betretungsverbote.

Außerdem setzt die Polizei in Mainz offen Videotechnik ein. Der Rosenmontagsumzug wird mit Drohnen aus der Luft überwacht, zudem ist der Einsatz von Bodycams flächendeckend geplant.

Konkrete Erkenntnisse über eine Gefährdung von Fastnachtsveranstaltungen in Rheinland-Pfalz lägen zwar nicht vor, dennoch wird es Sperren an den Hauptzufahrtsrouten in mehreren Städten geben - darunter auch in Mainz und Bad Kreuznach. Zudem setzt das Land auch in diesem Jahr auf eine starke Polizeipräsenz. Von Altweiberdonnerstag bis Fastnachtsdienstag sind im ganzen Land rund 3700 Polizisten im Einsatz. (df)

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