Hass und Häme: Mainzerin nach TV-Auftritt übelst beleidigt

Hat sie ihr Date bekommen oder ist sie abgestürzt? Die Mainzerin Miri Leonardo war eine von zwölf Kandidatinnen in der neuen TV-Show „Date or drop“. Nach ihrem Auftritt wurde sie dafür in den sozialen Medien teilweise massivst beleidigt.

Hass und Häme: Mainzerin nach TV-Auftritt übelst beleidigt

Falltür auf und weg ist der Flirt-Partner: In der neuen RTL-Show „Date or drop“ kann man sich ein unliebsames Date vom Hals halten, in dem man es im wahrsten Sinne des Wortes im Boden versenkt. Teil dieses TV-Formats war am Freitag auch die Mainzerin Miri Leonardo. Nun erzählt die junge Künstlerin, die zurzeit an ihrer Musik-Karriere arbeitet, wie sie die Show erlebt hat und auf Hass-Kommentare im Netz reagiert.

„Miss Piggy in Kermit der Frosch-Kostüm“

Als eine von zwölf Single-Frauen stand Miri ihrem potenziellen Date Babak gegenüber beziehungsweise zunächst hinter dessen Rücken. Dieser konnte in der ersten Runde nur anhand der Stimme der Kandidatinnen entscheiden, wen er eine Runde weiterschickt oder sofort durch die Falltür aussiebt (droppt). In der Vorstellungsrunde mussten sich dann gleich sechs junge Frauen verabschieden, die Babak nicht überzeugen konnten. Nicht dazu gehörte Miri. Sie beeindruckte ihren potenziellen Date-Partner mit der Aussage: „Wenn die Chemie zwischen uns zwei stimmt, dann können wir mit der Biologie weitermachen“.

Wie die Mainzerin gegenüber Merkurist verrät, kannte sie Babak, der bereits in einem anderen Dating-Format zu sehen war, schon vor den Aufnahmen zur RTL-Show. „Wir hatten uns schon einmal auf Instagram geschrieben. Ich fand es jedenfalls nicht so toll, dass er dann dort stand.“ Denn sie hätte dort lieber einen anderen, neuen Kandidaten gesehen, sagt Miri. Das Lustige an der ganzen Situation sei jedoch gewesen, dass Babak sie noch nicht einmal erkannt hatte.

Lag das möglicherweise an dem Outfit der Mainzerin? Denn Miri hatte ein grünes Oberteil an, in dem sie nach ihrer eigenen Aussage wie „Miss Piggy in einem Kermit der Frosch-Kostüm“ aussah und für das sie in den sozialen Medien viel Häme habe einstecken müssen. Doch nicht nur ihr Kleidungsstil wurde kritisiert, sie selbst wurde teils mit viel Hass überschüttet. So kommentierte beispielsweise ein Facebook-Nutzerin: „Wieder ne verkappte Künstlerin, die sich wie die Wanderhu…e durch sämtliche Assi-Formate schleppt.“ Doch Miri nimmt solche Beleidigungen gelassen hin. „Das ist wieder ein typischer Fall von online die Klappe aufreißen, selbst aber nichts gebacken bekommen.“ Anstatt Hass zu verbreiten, rät sie der Haterin: „Verbreite lieber mehr Liebe.“

Abwärts im Outfit-Kracher

Letztlich schaffte es die Mainzerin in der Show unter die Top 6. Dort war dann allerdings nach einer ehrlichen Antwort Schluss. Auf die Frage, was sie bei einem ersten Date nie verraten würde, erzählte Miri, dass sie sich im Gesicht rasiert, weil es ihre Kosmetikerin so empfohlen habe. Das war Babak letztlich „too much“. „Wahrscheinlich ist dann am Körper auch noch voll viel, das geht gar nicht.“

Und so ging es für die Mainzerin abwärts - und zwar zwei Meter in eine Grube mit Schaumstoff-Schnitzeln. Wie Miri sagt, habe sie vor dieser Situation „echt Panik“ gehabt. „Ich war die ganze Zeit voll angespannt und hatte Angst, weil ich ja nicht wusste, wann ich dort reinfallen könnte.“ Insgesamt fand die Mainzerin ihr Aus in der Show aber nicht so schlimm. „Ehrlich gesagt hätte ich ihn später auch gedroppt.“ Letztlich gehe es auch um den Entertainment-Faktor und den hätte sie in der Show erfüllt, sagt Miri. Inzwischen habe sie sogar schon wieder Kontakt zu Babak über Instagram gehabt.

Nun möchte sich die Mainzerin aber weiterhin auf ihre Karriere konzentrieren. Im Januar erscheint ihre neue Single. Außerdem habe sie noch viele andere Projekte, sagt Miri. Sie schließe es auch nicht aus, noch einmal in einer anderen TV-Show mitzumachen. Denn es sei eine tolle Erfahrung gewesen. Und auch viele Nutzer auf Facebook drücken der Mainzerin die Daumen anstatt sie zu beschimpfen: „Mach deinen Weg und lass dich nicht von denen (beirren), die nichts besseres zu tun haben, als zu lästern.“

Wer noch einmal sehen möchte, wie sich die Mainzerin Miri in „Date or drop“ geschlagen hat, der kann dies auf RTL+ (ehemals TV Now) machen. Dort ist die Show noch abrufbar.

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