Steigende Inzidenz in Mainz: Was ist der Grund?

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Mainz liegt mittlerweile bei über 300 – und sie steigt täglich weiter. Handelt es sich dabei um Nachmeldungen? Und welche Rolle spielt Omikron dabei? Wir haben nachgefragt.

Steigende Inzidenz in Mainz: Was ist der Grund?

Nachdem die Inzidenz in Mainz am Wochenende mit 262,1 einen Höchststand erreicht hat, steigt der Wert weiter rasant an. Mittlerweile liegt die Inzidenz bei rund 320 (Stand 4. Januar). Woran liegt dieser schnelle Anstieg?

Wie Bardo Faust, Sprecher der Kreisverwaltung Mainz-Bingen erklärt, gebe es aktuell keinen Melderückstand. Das heißt: Das Gesundheitsamt übermittelt Befunde tagesaktuell an das Robert-Koch-Institut. Die steigenden Zahlen kommen also nicht aufgrund von Nachmeldungen der Feiertage zustande. Außerdem gebe es keine lokalen Ausbrüche.

Welche Rolle spielt Omikron?

Die Kreisverwaltung sieht stattdessen folgende Gründe hinter dem Inzidenz-Anstieg: „Nach unserer Einschätzung ist der starke Anstieg der Inzidenz in Mainz durch vermehrtes Testen nach den Feiertagen und durch Testung der Reiserückkehrer bedingt.“

Auch Omikron spiele eine große Rolle dabei. „RLP-weit meldet das Landesuntersuchungsamt mittlerweile einen Anteil von 46 Prozent“, so Faust. Wegen der steigenden Omikron-Fälle erwarte die Stadtverwaltung somit einen weiteren deutlichen Anstieg der Inzidenz in den kommenden Tagen.

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