So viele Corona-Patienten liegen derzeit in Mainzer Krankenhäusern

Wie viele Mainzer liegen aktuell mit dem Coronavirus in Mainzer Krankenhäusern und wie viele von ihnen sind ungeimpft? Wir haben bei Unimedizin und Marienhaus Klinikum nachgefragt.

So viele Corona-Patienten liegen derzeit in Mainzer Krankenhäusern

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Mainz steigt weiter an. Am heutigen Montag (30. August) liegt der Wert bei 74,1 - vor einer Woche lag er noch bei 55,8. Mit der neuesten Corona-Verordnung hat die Inzidenz allerdings keinen so hohen Stellenwert mehr wie gewohnt. Ab einem Wert von 35 treten strengere Regeln in Kraft, weitere Grenzwerte wie 50 oder 100 gibt es aber nicht mehr. Stattdessen will man unter anderem die Impfquote und die Situation in den Krankenhäusern verstärkt berücksichtigen.

Vollständig gegen das Virus geimpft sind mittlerweile über 125.000 Mainzer (Stand 30. August). 337 Personen gelten aktuell als mit dem Coronavirus infiziert – wie viele von ihnen liegen derzeit im Krankenhaus?

Die meisten Patienten sind ungeimpft

Im Marienhaus Klinikum werden aktuell vier mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt (Stand 30. August). Zwei von ihnen liegen auf der Intensivstation, eine Person muss beatmet werden, so eine Sprecherin auf Anfrage. Alle Patienten seien ungeimpft.

An der Universitätsmedizin merke man den Anstieg der Inzidenz langsam. Die Patientenzahlen seien „langsam ansteigend“, so Barbara Reinke, stellvertretende Leitung der Unternehmenskommunikation. Am Freitag (27. August) behandelte das Team insgesamt elf Corona-Patienten stationär. Davon wurden drei intensivmedizinisch betreut.

„Die Impfung bietet einen sehr guten, wenn auch nicht 100-prozentigen Schutz vor einer schweren COVID-19-Erkrankung.“ - Barbara Reinke, Unimedizin

Bis auf eine Person seien alle Patienten ungeimpft. „Das zeigt: Die Impfung bietet einen sehr guten, wenn auch nicht 100-prozentigen Schutz vor einer schweren COVID-19-Erkrankung. Daher bleibt derzeit als wichtigste Maßnahme, möglichst viele Menschen zu impfen.“ Auf einen möglichen weiteren Anstieg der Zahlen sei die Unimedizin vorbereitet.

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