Neue Corona-Regeln ab dem 1. März

Blumenläden dürfen öffnen, Termin-Shopping wird möglich

Neue Corona-Regeln ab dem 1. März

Ab dem 1. März wird es einige Anpassungen der Corona-Regeln in Rheinland-Pfalz geben, die vor allem den Handel betreffen. Ähnlich wie bereits in anderen Bundesländern dürfen dann auch unter anderem Blumenläden, Gartencenter und Tierparks unter Auflagen wieder öffnen. Zudem dürfen Einzelhändler ein „Terminshopping“ anbieten. Das teilte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) nach dem Ministerrat am Dienstag mit.

„Wir sehen, dass die Ungeduld in der Bevölkerung und im Handel wächst und den starken Wunsch nach Öffnungen, dafür habe ich auch großes Verständnis. Auf der anderen Seite steigt die Unsicherheit über die Entwicklungen der Mutation und dafür treffe ich Vorsorge", so die Ministerpräsidentin. Deshalb passe das Land nur behutsam die Verordnung an und werde bei der kommenden Bund-Länder-Schalte über weitere Schritte abstimmen.

Folgende Änderungen treten ab dem 1. März in Kraft:

  • Fußpflege darf mit Abstand und Terminvereinbarung wieder angeboten werden

  • Blumenläden für Schnittblumen, Topfpflanzen und Grabschmuck können öffnen

  • Gärtnereien, Gartencenter und Gartenbaubedarfe dürfen im Freien verkaufen

  • Baumärkte dürfen ebenfalls ihre Gartenabteilungen im Freien öffnen

  • Zoologische Gärten, Tierparks, botanische Gärten und ähnliche Einrichtungen dürfen ebenfalls ihre Außenbereiche wieder öffnen. Tickets muss man im Voraus buchen. Es dürften maximal 25 Prozent der Kapazität eingelassen werden

  • Fahrschulen können wieder praktischen Unterricht mit Maske anbieten

  • Musikschulen dürfen Einzelunterricht mit Maske und Abstand anbieten. Gesangsunterricht und Unterricht in Blasinstrumenten bleiben untersagt

  • „Termin-Shopping“ wird möglich: Nach vorheriger Vereinbarung können Einzeltermine vergeben werden und immer nur ein Hausstand darf das Geschäft betreten. Das sei besonders für Bekleidungsgeschäfte und Brautmodenläden eine Perspektive. Dabei gilt die Maskenpflicht und die Pflicht zur Kontakterfassung. Würden mehrere Einzeltermine in Folge für einen Tag vergeben, so sei ein Zeitraum von mindestens fünfzehn Minuten zwischen Ende und Anfang der jeweiligen Termine freizuhalten, um Hygienemaßnahmen vorzunehmen und zu lüften

Erste Impftermine für Prioritätsgruppe 2 werden vergeben

Schon ab kommenden Samstag (27. Februar) können verschiedene Berufsgruppen der Prioriätsgruppe 2 einen Impftermin online buchen. Ab dem 1. März starten dann die ersten Impfungen in den Impfzentren. Dazu gehören Erzieher sowie Kindertagesväter und -mütter und weitere Beschäftigte in der Kindertagespflege und den Kindertagesstätten. Auch Förderschullehrer und Grundschullehrer sowie Personen wie Hebammen und anderes Personal, das einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt ist. Wer sonst noch dazu gehört, ist auf der Webseite des Landes nachzulesen. Aktuell werden die letzten Impftermine bei Bewohnern in Altenheimen angeboten, die zuvor noch keine Impfung erhalten konnten.

Logo