Corona-Regeln ab dem 25. Januar: Woran muss ich mich halten?

Verschärfte Maskenpflicht und mehr Homeoffice - ab dem 25. Januar treten in Rheinland-Pfalz neue Corona-Regeln in Kraft. Hier erfahrt ihr, was auf euch zukommt.

Corona-Regeln ab dem 25. Januar: Woran muss ich mich halten?

Nachdem Bund und Länder am 19. Januar neue Corona-Regeln beschlossen haben, treten sie am kommenden Montag (25. Januar) in Kraft. Auch für die Mainzer bringt das einige Änderungen mit sich:

Verschärfte Maskenpflicht

In vielen Bereichen ist ab Montag das Tragen einer medizinische Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben. Dazu gehören OP-Masken und virenfilternde Masken wie KN95- oder FFP2-Masken. Selbstgenähte Alltagsmasken reichen laut der aktuellsten Verordnung nicht mehr aus. Wo genau ihr medizinische Masken tragen müsst, erfahrt ihr hier. Außerdem ist für Besucher und Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen ab Montag das Tragen von FFP2-Masken vorgeschrieben.

Weiterhin gilt speziell in Mainz eine Maskenpflicht in vielen Straßen und auf Plätzen in der Innenstadt, sowie auf dem Bahnhofsvorplatz. Außer an Sonn- und Feiertagen müssen dort Nase und Mund bedeckt werden - Alltagsmasken reichen hier aus. Wo genau die Pflicht gilt, seht ihr hier.

Mehr Homeoffice

Um die Ansteckungsgefahr auch auf dem Weg zur Arbeit zu verringern, müssen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern überall dort Homeoffice ermöglichen, wo das möglich ist. Ist das nicht umsetzbar, dann muss der Arbeitgeber weiterhin dafür sorgen, dass die Abstände eingehalten werden können. Ohne ausreichenden Abstand muss er seinen Mitarbeitern medizinische Masken zur Verfügung stellen. Diese Regeln gelten bis zum 15. März.

Weiterhin Kontaktbeschränkungen und Lockdown

Der Lockdown wird bis zum 14. Februar verlängert. Die bereits geltenden Kontaktbeschränkungen bleiben bis dahin ebenfalls bestehen. Im öffentlichen Raum darf man sich demnach nur mit Personen aus dem eigenen Hausstand und einer weiteren Person treffen. Kinder bis einschließlich sechs Jahre werden nicht mitgezählt. Wenn es nicht anders geht, dürfen auch zusätzlich mehrere minderjährige Personen eines weiteren Hausstandes an dem Treffen teilnehmen.

Weiterhin geschlossen bleiben demnach:

  • Gastronomiebetriebe (Restaurants, Cafés, Eisdielen): Lieferungen und Abholungen bleiben möglich.

  • Bars, Kneipen, Clubs, Shisha-Bars, Vinotheken: Lieferungen und Abholungen bleiben möglich.

  • Einzelhandel, außer Supermärkte, Tankstellen, Drogerien und Läden, die Waren des täglichen Bedarfs anbieten.

  • Hotels, Pensionen, Gasthöfe, Gästehäuser, Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Jugendherbergen, Campingplätze: Nicht-touristische Angebote sind möglich.

  • Fitnessstudios

  • Freizeitparks, Messen, Spezialmärkte, Zirkusse

  • Zoos, Tierparks, botanische Gärten

  • Kinos, Konzerthäuser, Theater, Museen

  • Saunen, Kosmetikstudios, Massagepraxen

  • Tattoo-Studios und Friseursalons

  • Spielbanken, Spielhallen, Wettannahmestellen

  • Schwimm- und Spaßbäder

  • Bordelle

Schulen und Kitas bleiben geschlossen

Auch Schulen und Kitas bleiben weiterhin grundsätzlich geschlossen. Das Land appelliert an die Eltern, ihre Kita-Kinder möglichst zuhause zu betreuen. Ist das nicht möglich, gibt es eine Notbetreuung. In den Schulen findet bis zum 14. Februar Fernunterricht statt. Auch für Schulkinder ist aber eine Notbetreuung sichergestellt. Ab dem 1. Februar gehen die Grundschulen (Klasse 1 bis 4) in einen Wechselunterricht mit geteilten Klassen, die Präsenzpflicht bleibt dabei jedoch bis zum 14. Februar weiter ausgesetzt.

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